Vorträge und Kurse Demenz-Tag bei der AOK Osnabrück am 1. Juni

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Referieren beim Demenz-Tag bei der AOK am Freitag: (von links) Stephan Buller, Pflegefachkraft der AOK in Osnabrück, Facharzt Dr. med. Christoph Schenk und Anne Bösling, Pflegefachkraft der AOK in Osnabrück. Foto: Rebekka HoffmannReferieren beim Demenz-Tag bei der AOK am Freitag: (von links) Stephan Buller, Pflegefachkraft der AOK in Osnabrück, Facharzt Dr. med. Christoph Schenk und Anne Bösling, Pflegefachkraft der AOK in Osnabrück. Foto: Rebekka Hoffmann

Osnabrück. Die AOK in Osnabrück informiert am Freitag, 1. Juni, in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Osnabrück e.V. und dem Osnabrücker Sportclub (OSC) über Demenzerkrankungen.

Zwischen 14und 18 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, Vorträge zu hören oder sich alltagspraktische Anwendungen in Kursen zeigen zu lassen. So werden beispielsweise die Pflegefachkräfte Stephan Buller und Anne Bösling praktische Beispiele präsentieren. Sina Hödtke, Leiterin des Bereichs Reha und Prävention beim OSC, wird in ihrem Kurs Demenzsportübungen demonstrieren, und Dr. Christoph Schenk, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie für Psychotherapeutische Medizin und Schlafmedizin in Osnabrück, wird einen Vortrag zum Thema „Demenz und Schlaf“ halten.

Die Veranstaltung findet im AOK-Servicezentrum Osnabrück, Niedersachsenstraße 10, statt und ist für Besucher kostenlos.

Etwa 1,6 Millionen Deutsche leiden an einer Demenzerkrankung. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Erkrankung, die weltweit etwa 65 Prozent der Demenzfälle ausmacht. In den meisten Fällen tritt eine Demenz ab dem 65. Lebensjahr auf, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Aufgrund der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungs- als Sterbefällen unter den Erkrankten. „Eine Demenz haben circa acht Prozent aller 65-jährigen.“, sagt Facharzt Christoph Schenk.

Unter dem Oberbegriff der Demenz lassen sich rund 50 Krankheitsbilder zusammenfassen, von denen die Alzheimer-Krankheit die häufigste ist. Dabei ist es gerade zu Beginn der Erkrankung oft schwierig, zwischen Alterszerstreutheit und einer Demenz zu unterscheiden, da die ersten Anzeichen sich sehr ähneln. Typische Hinweise sind zum Beispiel massive Wortfindungsstörungen, Orientierungsstörungen oder ein schwindendes Kurzzeitgedächtnis. Nach und nach lassen die intellektuellen Fähigkeiten immer mehr nach, auch Persönlichkeitsveränderungen sind möglich. Dabei sind die Beeinträchtigungen bei Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt und nehmen im Verlauf der Erkrankung zu.


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