Im Tanzschritt nach China Sievert-Stiftung fördert dreijährige Kooperation

Freuen sich über das gemeinsame Projekt: Ralf Waldschmidt, Patricia Stöckemann, Hans-Wolf Sievert und Mauro de Candia. Foto: Michael GründelFreuen sich über das gemeinsame Projekt: Ralf Waldschmidt, Patricia Stöckemann, Hans-Wolf Sievert und Mauro de Candia. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Die Osnabrücker Sievert-Stiftung für Wissenschaft und Kultur und ihr Gründer und Vorstandsvorsitzender Hans-Wolf Sievert machen mit ihrer finanziellen Unterstützung die dreijährige Tanzkooperation des Theaters mit China möglich – ein Pressegespräch.

Erstaunlich viel hat die Tanzsparte am Theater seit der Ära de Candia/Stöckemann in Osnabrück bewegt. Ganz neue Wege beschreitet sie nun mit der mehrjährigen Kooperation von Dance Company und Beijing Dance/LDTX, der ersten modernen, zeitgenössischen Tanzkompanie im tanztechnisch bislang überwiegend noch klassisch orientierten China, wie Tanzmanagerin und -dramaturgin Patricia Stöckemann bei einem Pressegespräch im Ballettsaal des Theaters erläutert.

Möglich machen das die Osnabrücker Sievert-Stiftung für Wissenschaft und Kultur und ihr Gründer und Vorstandsvorsitzender Hans-Wolf Sievert. Er ist seit seinem 15. Lebensjahr leidenschaftlicher China-Experte, wie er sagt. 30000 Euro gibt seine Stiftung „erst einmal“ für das Projekt, von dem er sich einen Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Deutschland und China erhofft.

Erste Tuchfühlung nehmen beide Ensembles im Juli in China auf: Die Dance Company reist mit ihrer Produktion „ Unter einem Himmel “ zu einem internationalen Tanzfestival nach Beijing und weiter in die Millionenstadt Ningbo 1400 Kilometer südlich von Peking, dort zu einem Kunstfestival.

Im nächsten Jahr, 2019, folgt der Gegenbesuch von Beijing Dance/LDTX während der ersten Osnabrücker Tanzwoche am Ende der Spielzeit. Ein Auftritt auch bei der großen Tanzgala, Workshops mit den 14 chinesischen Tänzern, ein Symposium West/Ost und vielleicht auch Exkurse in die Tanzgeschichte Chinas sind geplant.

Der dritte Teil wird der logistisch aufwendigste sein, wenn Mauro de Candia für das chinesische Ensemble choreografiert und Willy Zao, Leiter der Pekinger Kompanie, für die Osnabrücker Tänzer. Der gemeinsam entwickelte Abend schließt mit einem Finale beider Kompanien und ist sowohl in Osnabrück wie in Peking zu sehen.


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