Leichte Sprache: Schwierige Sprache! Viele Schilder in Osnabrück sind nicht inklusiv


Osnabrück. Barrieren begleiten Menschen mit Einschränkungen ihr ganzes Leben lang. Auf der Straße, in Häusern, in Texten. Doch die Gesellschaft ist im Wandel. Der Gesetzgeber hilft dabei – und das Osnabrücker „Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit“.

Leichte Sprache – was ist das? Gute Frage. Denn mit dem Formulieren einer Antwort nimmt das Problem auch schon Fahrt auf – und katapultiert uns mitten hinein in die Materie. In den Wortsalat. In das Kuddelmuddel aus Schreiben und Verstehen,

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Shpresa Matoshi und Osman Sakinmaz als Referenten in dem Seminar „Leichte Sprache“ des Projekts Qualivit vom Landkreis Osnabrück zu erleben – das hat Ulrike Havermeyer nicht nur sehr viel Spaß, sondern auch Lust darauf gemacht, mehr über Leichte Sprache herauszufinden. Wie schwierig es ist, an verständliche Erklärungen heranzukommen, und wie großartig und selbstbewusst sich das Team um Thorsten Lotze täglichen aufs Neue im Informationsdschungel behauptet, hat die freie Journalistin schwer beeindruckt. Seit dieser Erfahrung spaziert immer mal wieder eine fiktive Shpresa Matoshi im Miniaturformat durch ihre Gedanken und sagt solche Dinge wie: „Was heißt Miniaturformat?“

Fotograf Philipp Hülsmann liebt seinen Beruf gerade wegen Terminen wie dem Stadtrundgang mit dem Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit. Wieder einmal hat er die Stadt, in der er lebt, mit anderen Augen gesehen.

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