Brandstiftung am Güterbahnhof Restaurant Nokta eröffnet Ableger in der Osnabrücker Innenstadt

Von Jörg Sanders

Das Nokta eröffnet in der Osnabrücker Innenstadt einen Ableger mit einem anderen Konzept. Foto: NoktaDas Nokta eröffnet in der Osnabrücker Innenstadt einen Ableger mit einem anderen Konzept. Foto: Nokta

Osnabrück. Nach der Brandstiftung des Nokta am alten Güterbahnhof dauern die Sanierungsarbeiten länger als anfangs vermutet. Daher will das Restaurant einen Ableger in der Osnabrücker Innenstadt eröffnen.

Übergangsweise will Betreiber Sedat Müstak in der Innenstadt mit einem veränderten Konzept eröffnen, bestätigt er im Gespräch mit unserer Redaktion. Dafür wolle er mit einem bereits in der City ansässigen Gastronomen kooperieren. Welcher das ist und wo – das verrät Müstak noch nicht, bis alles in trockenen Tüchern ist. Nur so viel: 80 Plätze böten die Räumlichkeiten den Nokta-Gästen, Platz für die Küche wäre vorhanden. Umbauarbeiten seien kaum nötig.

Wiedereröffnung verzögert sich

Ursprünglich hatte Müstak gehofft, das Nokta an der Hamburger Straße nach der Brandstiftung im Frühjahr oder Sommer dieses Jahres wiedereröffnen zu können. Der Standort soll bleiben, versichert Müstak. „Aber dort wird es dieses Jahr wohl nichts mehr.” Womöglich kann das Nokta an der Hamburger Straße im nächsten Frühjahr wiedereröffnen.

Sedat Müstak, Betreiber des Nokta. Foto: Michael Gründel

Der Ableger des Nokta im Innenstadtbereich soll, so der Plan, auch nach der Wiedereröffnung des Nokta am Güterbahnhof bestehen bleiben – zwei Nokta mit zwei unterschiedlichen Konzepten, sagt Müstak.

500.000 Euro Schaden nach Brandstiftung

Am 15. Januar hatte ein Brandstifter das Nokta am alten Güterbahnhof angezündet. Es entstand ein Schaden von mehr als 500.000 Euro.

Das Nokta an der Hamburger Straße eröffnet vermutlich nicht mehr in diesem Jahr. Foto: Michael Gründel

Ein Tippgeber hatte Müstak beschuldigt – inzwischen wird jedoch gegen den Tippgeber selbst ermittelt. Die Staatsanwaltschaft stellte ein Ermittlungsverfahren gegen Müstak ein.