Spatenstich für „Das Flex“ In der Winkelhausenkaserne entstehen Büros zum Mitwachsen

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Gemeinsam für „Das Flex“: Zum Spaten griffen Architekt Werner Hülsmeier (von links), Investor Friedhelm Spiekermann, Stadtbaurat Frank Otte und Architektin Alfa Creutz. Foto: Gert WestdörpGemeinsam für „Das Flex“: Zum Spaten griffen Architekt Werner Hülsmeier (von links), Investor Friedhelm Spiekermann, Stadtbaurat Frank Otte und Architektin Alfa Creutz. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Der Name ist Programm: Auf dem Gelände der früheren Winkelhausenkaserne soll in den nächsten Monaten „Das Flex“ Gestalt annehmen, ein flexibles Büro- und Geschäftshaus für bis zu 150 Arbeitsplätze. Am Dienstag wurde der erste Spatenstich gefeiert.

Friedhelm Spiekermann, Vorstand der Flex AG, spricht von einem „Family Office“, das er gemeinsam mit zwei erfahrenen Partnern ins Leben rufen will. Der Finanzexperte, der sich mit seiner Vermögensverwaltung einen Namen gemacht hat, trat beim Spatenstich als „Ideengeber“ für das Projekt auf und spielte seine Rolle als Vorstand mit dem Hinweis herunter, er sei nur auf 450-Euro-Basis beschäftigt. Die Aktiengesellschaft ist Investor des Bauvorhabens.

Spiekermann zuversichtlich, dass der viergeschossige Bau im Oktober 2019 bezugsfertig sein wird. Mehr als die Hälfte der 3600 qm Bürofläche soll schon vermietet sein. Auch die Flex AG will in den Neubau ziehen, dazu weitere Anbieter von Finanzdienstleistungen, eine Versicherung und und ein Mediationsunternehmen. Als Mieter seien aber auch Angebote rund um die Themen Gesundheit und Work-Life-Balance willkommen, hieß es beim ersten Spatenstich.

Das Gebäude wird nach dem Niedrigenergiestandard KfW 55 errichtet, es soll mit seiner großflächige Glasfassade viel Sonnenlicht einfangen und von einer Fotovoltaikanlage (32 kW) mit Strom versorgt werden. Alle Baumaterialien sollen ökologisch einwandfrei und langlebig sein, erklärte Alfa Creutz vom Architekturbüro Planconcept.

Wichtiger Bestandteil für die Nutzung sei jedoch das flexible Raumangebot, das auf Dienstleister aller Art und Startups ziele, mit Einzel- oder Doppelarbeitsplätzen auf Flächen ab 75 Quadratmetern. Offene Kabelträgersysteme im Hohlraumboden und in der Wand ergäben große Spannweiten für die Räume mit entsprechend freier Möblierung. Es sei eine spannende Aufgabe, ein so wandlungsfähiges Gebäude für mitwachsende Büros zu planen, meinte die Architektin.

„Das Flex“ ist nicht mit dem Winkelhaus zu verwechseln, das der Gronauer Investor Hoff und Partner 550 Meter südöstlich plant. Der vom Architekturbüro MAS in Hengelo gestaltete Bau ist mit 4000 qm Bürofläche geringfügig größer konzipiert. Baubeginn sollte eigentlich schon 2017 sein, aber bei der Suche nach Mietern waren die Gronauer wohl noch nicht so erfolgreich. Bei Hoff und Partner heißt es auf Anfrage, man sei zuversichtlich, bald mit dem Projekt beginnen zu können.


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