Spielpläne im Theater Osnabrück Die Dance Company plant Großes

Von Christine Adam

Zum Wigman-Spezialisten entwickelt sich das Osnabrücker Theater. Hier eine Impression aus der in Osnabrück rekonstruierten Version von „Totentanz I“ (1917/1921). Foto: Jörg LandsbergZum Wigman-Spezialisten entwickelt sich das Osnabrücker Theater. Hier eine Impression aus der in Osnabrück rekonstruierten Version von „Totentanz I“ (1917/1921). Foto: Jörg Landsberg

Ch.A Osnabrück. Tanzchef Mauro de Candia und Managerin und Dramaturgin Patricia Stöckemann haben bis 2021 verlängert. Das macht Gastspielreisen und längerfristige Projekte mit der Dance Company möglich.

Ende Juli dieser Spielzeit gastiert die Dance Company mit Unterstützung der Sievert-Stiftung in China (Peking und Ningbu). Eine Kooperation wird 2019 ein Gastspiel der Kompanie Beijng Dance/LDTX in Osnabrück ermöglichen und 2020 einen gemeinsam erarbeiteten Tanzabend, der hier wie dort gezeigt wird.

Fans der beiden Osnabrücker Mary-Wigman-Rekonstruktionen können sich freuen: Im Februar wird die Rekonstruktion von Mary Wigmans großer Gruppenchoreografie „Die Feier“ aus der Taufe gehoben. Rahmen ist der dreiteilige Tanzabend „Bauhaus/Bolero“, Anlass 100 Jahre Bauhaus in diesem Jahr. Wigman reflektiert die Bauhaus-Gedanken in ihrem Werk von 1927, der renommierte Choreograf Edward Clug zieht vom Bauhaus Linien zur Gegenwart, und Mauro de Candia setzt sich mit der strengen Struktur von Ravels „Bolero“ auseinander. Der Abend gastiert in Italien, und das Kestner-Museum in Hannover flankiert mit einer Bauhaus-Ausstellung. Am Ende der Spielzeit bringt erstmals eine Tanzwoche alle Tanzformen und -formationen auf die Beine, die die große Tanzgala beendet.