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Immer nah am Original Dirty Deeds spielen AC/DC am Samstag auf der Maiwoche

Von Thomas Wübker

Die Musik von AC/DC spielt die Band Dirty Deeds am Samstag auf der Maiwoche. Foto: Joachim ViertelDie Musik von AC/DC spielt die Band Dirty Deeds am Samstag auf der Maiwoche. Foto: Joachim Viertel

Osnabrück. Coverbands sind die Essenz der Maiwoche. Jahr für Jahr spielen sie die Hits von anderen Leuten. Ein Beispiel ist die Band Dirty Deeds. Sie spielt am Samstag auf der Bühne in der Georgstraße die Musik von AC/DC.

„Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ ist das zweite Album der australische Rock’n’Roll-Band AC/DC. Die Platte wurde 1976 veröffentlicht. Zu einem Erfolg wurde sie aber erst nach dem Tod von AC/DC-Sänger Bon Scott vier Jahre später.

19 Jahre nach dem tragischen Verlust des Frontmanns fanden sich in Osnabrück fünf Musiker zusammen, die an die Ära des charismatischen Sängers Tribut erinnern sollte. Mark Angsmann (Leadgitarre), Martin Grimsel (Schlagzeug), Kai Lange (Bass), Markus Lütkehoff (Gesang) und Ingo Sinning (Rhythmusgitarre) gründeten die Tribute-Band Dirty Deeds.

Für das Quintett ist es wichtig, nah am Original zu sein. „Wir legen ausgesprochen Wert auf Authentizität“, sagt Martin Grimsel. Ebenso wichtig wie die akustische ist auch die optische Komponente, die Kleidung oder Accessoires aus den AC/DC-Konzerten betrifft. „Auch das ist uns wichtig, weil auch hier eine gewisse Erwartungshaltung beim Publikum besteht“, so der Schlagzeuger. Aber nicht überall kann die Band das volle Programm abfeuern, schränkt er ein: „Es muss sich natürlich alles in einem vertretbaren Rahmen bewegen, zumal wir nicht immer auf riesigen Bühnen spielen, auf denen für Gimmicks wie Riesenglocke und Kanonen der nötige Platz vorhanden ist.“

Dirty Deeds haben sich zwar der Ära von Bon Scott gewidmet. Aber auch Stücke wie „Thunderstruck“, die sein Nachfolger Brian Johnson eingesungen hat, finden sich im Repertoire der Osnabrücker. „Zum Teil wählen wir Stücke aus, die wir selbst richtig gut finden, auch, wenn diese nicht so bekannt sind“, sagt Grimsel über die Auswahl der Musik. Als Coverband sei aber bis zu einem gewissen Grad die Erwartungshaltung des Publikums zu berücksichtigen, ergänzt er. „Eine Deep Purple-Coverband kommt wohl kaum an ,Smoke on the water‘ vorbei, auch wenn der Song völlig abgenudelt ist.“ Bei Dirty Deeds finden sich daher auch Stücke im Programm, die nicht zu den erklärten Lieblingen der Musiker gehören, aber von den Leuten gewollt werden, erklärt Grimsel. „Also spielen wir sie.“

In einer Serie zur Maiwoche stellen wir auf noz.de/maiwoche die Coverbands Tribute to Status Quo, Mindfields (Toto), Loco plays Jimi (Hendrix), 68toVegas (Elvis) und Bounce (Bon Jovi) vor.

Dirty Deeds, Georgstraße, Osnabrück, Sa., 12. 5., 20.30 Uhr.