Polizeibilanz Stadt und Landkreis Osnabrück Der 1. Mai in der Region: Alkohol, Müll und Rangeleien


Osnabrück. Je länger gefeiert wird, desto höher steigt bei vielen Ausflüglern der Pegel. Am Rubbenbruchsee, im Nettetal und am Bad Laerer Römerlager traten auch die unschönen Seiten zutage: Polizei und Rettungsdienste waren im Einsatz. Eine erste Bilanz der Polizei.

In Stadt und Landkreis Osnabrück verzeichnete die Polizei bis 18.30 Uhr Streitigkeiten, diverse Körperverletzungsdelikte und vereinzelte Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte. Neben „der üblichen Vermüllung der Örtlichkeiten“, so die Polizei, seien auch in diesem Jahr viele stark alkoholisierte Jugendliche und Heranwachsende aufgegriffen worden, die aufgrund ihres Alkoholpegels durch Rettungskräfte behandelt werden mussten oder aber den Streit mit anderen Personen suchten.

Müll im Römerlager

Am Charlottensee in Bad Iburg fanden in diesem Jahr wegen der Landesgartenschau keine Maifeierlichkeiten statt. Diese konzentrierten sich in dieser Region auf das Römerlager in Bad Laer. Hier hielten sich nach Angaben der Polizei Georgsmarienhütte rund 700 bis 800, teils erheblich alkoholisierte, Personen auf. Im Zuge des polizeilichen Einsatzes kam es zu Körperverletzungsdelikten und Widerstandshandlungen. Zwei Polizeibeamte wurden im Rahmen des Einsatzes leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig.

Am Rubbenbruchsee in Osnabrück trafen sich zu Hochzeiten insgesamt 2000 Menschen, um den 1. Mai zu feiern. Hierbei handelte es sich vor allem um Jugendliche und Heranwachsende, die wegen diverser Schlägereien und Streitigkeiten die Polizei Osnabrück auf den Plan riefen. (Weiterlesen: Alkohol, Schlägereien und Müll am Osnabrücker Rubbenbruchsee)

„Marsch der Lemminge“

Beim „Marsch der Lemminge“ waren nach Polizeiangaben rund 900 junge Menschen von Ankum nach Kettenkamp unterwegs. Hier kam es zu mehreren Körperverletzungen und einem Widerstand gegen Polizeibeamte.

Nettetal

Im Nettetal hielten sich rund 800 junge Menschen auf, die laut in Polizei in ausgelassener Stimmung feierten. Einige von ihnen mussten aufgrund ihres erheblichen Alkoholkonsums durch Sanitäter behandelt werden. Darüber hinaus wurde bislang eine Körperverletzung und ein Widerstand gegen Polizeibeamte gezählt. Insgesamt spricht die Polizei Bramsche jedoch von einem weitgehend friedlichen Verlauf der Feierlichkeiten im Nettetal.

Die Polizei in Melle meldete bisher eine Körperverletzung während der Feier am Weberhaus, bei der in diesem Jahr rund 600 bis 700 Personen in ausgelassener Atmosphäre feierten. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes wurden vor allem Jugendschutzmaßnahmen durchgeführt.


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