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29.04.2018, 18:28 Uhr KOMMENTAR

Osnabrück ist für die 46. Maiwoche gut gerüstet

Kommentar von Jean-Charles Fays

Die Anti-Terror-Sperren, die 600.000 Weihnachtsmarkt-Besucher vor Terroranschlägen schützen sollten, kommen nun auch zum ersten Mal bei der Maiwoche zum Einsatz. Osnabrück ist damit gut für das Stadtfest vom 10. bis 21. Mai 2018 gerüstet. Ein Kommentar. Archivfoto: Michael GründelDie Anti-Terror-Sperren, die 600.000 Weihnachtsmarkt-Besucher vor Terroranschlägen schützen sollten, kommen nun auch zum ersten Mal bei der Maiwoche zum Einsatz. Osnabrück ist damit gut für das Stadtfest vom 10. bis 21. Mai 2018 gerüstet. Ein Kommentar. Archivfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Nach der Amokfahrt vor drei Wochen in Münster sind die Sicherheitsanforderungen vor der 46. Maiwoche besonders hoch. Hundertprozentige Sicherheit kann niemand gewährleisten, aber die Verantwortlichen haben mit den tonnenschweren mobilen Stahlsperren, die bei diesem Stadtfest ab dem 10. Mai erstmals zum Einsatz kommen, alles getan, um für ein sicheres Gefühl bei den Besuchern zu sorgen. Ein Kommentar.

Das Osnabrücker Sicherheitskonzept hat seinen Preis: Schon 2017 gab die Stadt 120.000 Euro für fünf Tonnen schwere Stahlsperren und 30 Betonpoller aus, doch die Anti-Terror-Sperren, die beim Osnabrücker Weihnachtsmarkt landesweit erstmalig eingesetzt wurden, machen sich bezahlt.

Der islamistische Terror, der Deutschland ein Jahr zuvor auf dem Berliner Weihnachtsmarkt erreicht hatte, war bei den Besuchern kaum ein Thema. Mehr als 600.000 Besucher fühlten sich sicher.

Sicherheitskonzept für unbeschwerte Feier vom 10. bis 21. Mai

Daher ist es nur folgerichtig, dass die 4,40 Meter breiten Stahlbarrieren, die die Stadt aus gutem Grund gekauft und nicht nur gemietet hat, auch bei der 46. Osnabrücker Maiwoche zum Einsatz kommen. Die Maiwoche mit mehr als einem Kilometer Veranstaltungsfläche, zwölf Veranstaltungstagen und mehr als 800.000 Besuchern im vergangenen Jahr gehört zu den größten Open-Air-Innenstadtfesten Norddeutschlands. Daher muss sie entsprechend geschützt werden. Der Osnabrücker Arbeitskreis aus Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, Stadtwerken und Verwaltung hat mit dem diesjährigen Sicherheitskonzept alles getan, damit wir vom 10. bis 21. Mai unbeschwert feiern können.


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