Düstere Klänge und tiefgründige Texte Joachim Witt rockt als „Rübezahl“ im Rosenhof

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Osnabrück. Auf seiner „Rübezahl“-Tour machte Pop-Legende Joachim Witt am Freitag Station im Rosenhof und begeisterte seine Fans mit aktuellen Songs sowie mit seinen Dauerbrennern.

Vor einer Kulisse aus kahlen Baumästen mischt sich atmosphärisches Gewitter-Grummeln mit Schlagzeug-Sound. Als die fünf Bandmusiker die Bühne betreten, brandet Applaus auf. Und als Joachim Witt stilecht mit dunkler Kapuze und weißem Rübezahl-Bart erscheint, um mit „Herr der Berge“ den ersten Song des Abends zu röhren, sind die Fans nicht mehr zu halten.

Auf seiner jüngst gestarteten „Rübezahl“-Tour machte Pop-Urgestein Joachim Witt am Freitag Station im Rosenhof. Im Gepäck hatte er die Songs seines aktuellen Albums „Rübezahl“, das von „Lord of the Lost“-Mastermind Chris Harms produziert wurde. Vom kämpferischen „Ich will leben“ über den gruseligen „Dämon“ bis zu geradezu philosophischen Songs wie „Quo Vadis“ oder „Wiedersehen woanders“ bewies Joachim Witt einmal mehr seine thematische Vielseitigkeit. Musikalisch bewegte sich der 69-Jährige vor allem im düster-rockigen Bereich. Passend dazu hatte bereits Special Guest Scarlet Dorn im Vorprogramm wohligen Dark Rock verbreitet. Als Zugabe begab sich Joachim Witt dann doch noch mal in seine künstlerische Vergangenheit: Nach „Liebe und Zorn“ von seinem „Bayreuth 2“-Album begeisterte er die Fans vor allem mit Hits wie „Die Flut“ oder „Der goldene Reiter“.


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