Wachstum um sechs Prozent „Gutes Geschäftsjahr“der Deutschen Bank in Osnabrück

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Die Deutsche Bank in Osnabrück an der Wittekindstraße. Foto: Gert WestdörpDie Deutsche Bank in Osnabrück an der Wittekindstraße. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Die Deutsche Bank in Osnabrück blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2017 zurück. Das Geschäftsvolumen, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, stieg im Marktgebiet Osnabrück/Bremen im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 7,2 Milliarden Euro.

Das geht aus einer Mitteilung der Bank hervor. „Das ist angesichts der weiterhin extrem niedrigen Zinsen im vergangenen Jahr eine beachtliche Leistung“, so wird Ralf Blom, Sprecher der Geschäftsleitung in Osnabrück, in der Mitteilung zitiert. Die Deutsche Bank betreut in der Region 202.000 Kunden, davon 24.000 Kunden in Osnabrück. Neben Blom gehören der Geschäftsleitung Sabine Niemeyer, verantwortlich für das Privatkundengeschäft, sowie Karl-Wilhelm Klötergens, verantwortlich für das Firmenkundengeschäft, an. Die Filiale in Osnabrück an der Wittekindstraße wird von Klaus Meyer geleitet.

Nullzinsen bereiten Anlegern weiter Kopfschmerzen

Das Börsen-Rekordjahr 2017 spiegelt sich auch in den Depots der Osnabrücker Kunden wider. So stieg das Depotvolumen im Marktgebiet um fünf Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Im Stadtgebiet betrug das Depotvolumen 303 Millionen Euro. Das ist ein Plus von fünf Prozent.

Die Summe der Einlagen erreichte in der Region 2,7 Milliarden Euro (plus 15 Prozent), davon 556 Millionen Euro in Osnabrück (plus 31 Prozent). Das Kreditvolumen betrug 2,4 Milliarden Euro, davon entfielen 471 Millionen auf Osnabrück. „Die Nullzinsen dürften den Kunden auch in diesem Jahr weiter Kopfschmerzen bereiten“, sagt Meyer. Die Deutsche Bank sehe es als ihre Verantwortung an, Anleger umfassend über Chancen und Risiken einer Anlage am Kapitalmarkt aufzuklären, gerade mit Blick auf die Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik des Deutschen Aktieninstituts besitzen nur 16 Prozent aller Deutschen Aktien, Aktien- oder Rentenfonds. „Es gibt also viel Luft nach oben“, so Meyer.

Mehr Kredite und Know-how für Mittelstand und Start-ups

In Osnabrück und der Region betreut die Deutsche Bank derzeit 8000 mittelständische Geschäfts- und Firmenkunden. Bundesweit hat die Bank 20 Prozent mehr gewerbliche Kredite ausgegeben als im Vorjahr. Zudem wurde das Leistungsangebot ausgebaut, zum Beispiel im Zins- und Währungsmanagement sowie im Kapitalmarktgeschäft. Damit hat die Deutsche Bank bundesweit 2.500 Unternehmen als Neukunden gewonnen, im Raum Osnabrück waren es 600 neue Kunden. Im Segment der Start-ups konnte die Bank nach eigenen Angaben Marktanteile gewinnen.

Vermögende Kunden

In der Betreuung der vermögenden Privatkunden – dem Wealth Management – hat die Bank im Vorjahr Boden gut gemacht. Anlagegeld, das in den für die Bank schwierigen Monaten im Herbst 2016 von Kunden abgezogen worden sei, habe sie inzwischen zurückgewonnen. Manuela Gerigk, zuständig für das Wealth Management in Osnabrück: „Insgesamt konnte die Deutsche Bank im Geschäftsfeld weltweit die Erträge gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent steigern.“ Im selben Zeitraum seien die Investments, Einlagen und Kredite der Kunden in Deutschland um mehr als fünf Milliarden Euro gewachsen.

16 Filialen in der Region

Die Deutsche Bank ist in der Region zwischen Osnabrück und Bremen mit 16 Filialen vertreten. Das Filialnetz wurde im vergangenen Jahr neu aufgestellt. Nun gebe es in jeder Filiale Experten für Baufinanzierungen und Vermögensanlagen, heißt es in der Mitteilung. Die Mitarbeiter in Osnabrück haben sich auch 2017 über das Bankgeschäft hinaus in sozialen Projekten engagiert. So unterstützten die Mitarbeiter das Unicef-Weihnachtskonzert und die Kinderwünscheaktion der Bürgerstiftung Osnabrück ehrenamtlich.


Zum Marktgebiet der Deutschen Bank Bremen/Osnabrück gehören die Städte Bremen (mit drei Filialen), Bremerhaven, Buxtehude, Delmenhorst, Georgsmarienhütte, Leer, Lingen, Norden, Oldenburg, Stade, Vechta, Verden und Wilhelmshaven.

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