Mit großem Wetterglück Terrassenfest 2018: Wieder ein voller Erfolg

Von Markus Strothmann


Osnabrück. Das Terrassenfest der Hochschule Osnabrück war auch 2018 ein voller Erfolg. Mit dem Programm lag das Organisationsteam wie gewohnt goldrichtig.

Ein Höhepunkt der dreitägigen Party sei der Auftritt von DJane Larissa Rieß aka Lari Luke gewesen, sagte Jan Mönkedieck vom Orga-Team. Lari Luke legte auf in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. „Das hatten wir meines Wissens vorher noch nicht, dass um drei Uhr das Licht angeht, und es stehen noch 1500 Leute vor der Bühne“, so Mönkedieck. Und nicht nur publikumsmagnetisch sei La Rieß, sondern auch sympathisch: „Sie kann auf jeden Fall immer gern wiederkommen.“

Das Wetter war insgesamt viel besser als in den Vorjahren, was aber nicht zu erkennbar mehr Betrieb führte. Doch angenehmer war es natürlich schon bei der frühlingshaften Witterung. Beim obligatorischen Flunkyball-Turnier am Montagnachmittag war die Stimmung schon weltmeisterlich, auch wenn der zu erringende Titel mit etwas weniger Prestige verbunden ist als die anstehende Fußball-WM. Es gewann die Mannschaft „Terrassentest Olga“, die auch im Vorjahr schon den Sieg davongetragen hatte, wenn auch unter anderem Namen. Zum Erfolg gibt es auch beim Präzisionsbiertrinkspiel Flunkyball keine Abkürzung, wie Mitspieler Tobi erklärte: „Wir haben das ganze letzte Jahr hart trainiert.“

Slam, Rock, Sport

Wie erwartet ein Renner: der Hörsaal-Slam mit nachdenklichen bis humorigen Beiträgen in der proppenvollen Hochschulaula, wie es sich gehört moderiert von Slam-Guru Andreas Weber. Fein und böse: der zweite Vortragende Achim Leufker mit seinem Text über cooles Altern (unmöglich): „Nach Alter, alter Schwede und alter Verwalter bin ich auch schon alter schwedischer Verwalter genannt worden.“

Abends gab es täglich wie gehabt volles Bühnenprogramm, unter anderem mit den jungen Osnabrücker Rockern „NotMade“ und „Fenster auf Kipp“, sowie den Münsteraner Punks Damniam. Über Tag war ebenfalls immer allerhand los: von pädagogisch wertvoll wie der Gebärdensprachkurs, über schweißtreibend wie Kickboxen, bis zu rauschfördernd wie Cocktails mixen.

Bieryoga kam an, Lasertag wird nachgeholt

Gleich zwei beliebte Disziplinen vereinte am Dienstag der Kurs im Bieryoga unter Leitung von Trainerin Lea Johanning. Bieryoga? Also: Eigentlich ist alles wie beim herkömmlichen Yoga, allerdings führen die Teilnehmer hier alle Figuren und Übungen mit einem Bier in den Händen aus. Aber das Ganze wäre trist – für Freunde des Gerstensafts sogar die reinste Folter – wenn man das Bier nicht auch trinken dürfte. Schritt für Schritt führte Lea Johanning ihre Schützlinge zum ersten gemeinsamen Schluck: „Wie ist der Geschmack? Wie fühlt sich die Kohlensäure im Mund an?“ Und langsam, langsam weiter.

Nicht wie geplant stattfinden konnten lediglich drei Programmpunkte, und zwar Improtheater und Tabata wegen mangelnder Nachfrage, und Lasertag wegen eines Missverständnisses mit dem Anbieter. „Wir planen aber, Lasertag im Sommer nachzuholen“, stellte Jan Mönkedieck in Aussicht.


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