Daniel Böcking in Osnabrück Wie ein „Bild“-Journalist zu Gott fand

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Liest in Osnabrück aus seinem Buch: „Bild“-Journalist Daniel Böcking. Foto: Christian LangbehnLiest in Osnabrück aus seinem Buch: „Bild“-Journalist Daniel Böcking. Foto: Christian Langbehn

bhav Osnabrück. Was dem Leben einen Sinn geben kann, ist für Menschen sehr unterschiedlich. Für die einen ist es die Familie, für die anderen der Beruf und für wieder andere ist es der Glauben. So wie bei Daniel Böcking.

Während seiner Arbeit bei der „Bild“-Zeitung führte er ein Leben zwischen Partys und Job-Stress. Er war dort Lokalreporter, Polizeireporter, Lokalchef, Redaktionsleiter und ist nun Mitglieder der Chefredaktion – man könnte meinen, er habe alles erreicht, was glücklich macht. Doch ihm reichte das nicht.

Bekenntnis in der „Bild“-Zeitung

2016 bekannte er sich öffentlich zum Christentum. In einem Artikel für die „Bild“-Zeitung schrieb er: „Ich glaube an Jesus. So richtig. Mit Herz und Verstand und Bibel und allem, was zum Christsein dazugehört.“ Dies sei zwar eigentlich nichts Außergewöhnliches, schließlich sei auf dem Papier über die Hälfte aller Deutschen christlich. Doch in den Zeiten von Terror, Islamismus und ISIS sei ein Glaubensbekenntnis nicht gerade hip. Deswegen ist der Glauben für Böcking besonders wichtig: „Er gibt mir alles, um trotzdem getrost und zuversichtlich zu sein.“

Erdbeben in Haiti, Massenpanik bei der Loveparade, verschüttete Bergleute in Chile: Durch die vielen Katastrophen mit denen er als Journalist in Berührung kommt, hat er zu Gott gefunden. „Trauer, Leid, Hilfe, Hoffnung, Rettung – in all diesen Situationen begegnete mir der Glaube an Gott.

Radikale 180-Grad-Wende

Es begann für ihn eine radikale 180-Grad-Wende. Böcking wollte keine Lügen, keine bösartigen Lästereien und kein Egoismus mehr in seinem Leben. „Ich fand endlich den Sinn in allem, was ich tat. Gott antwortete mir von innen. Innere Ruhe, Frieden, Wissen, dass etwas richtig ist. In seinem Geiste. Sich richtig fühlen. Im Reinen sein“, schrieb Böcking.

Der Journalist beschreibt seine Umkehr zu Gott als „einen Sechser im Lotto“ und will mit seiner Geschichte auch andere ermutigen, diesen Hautgewinn anzunehmen.

Am Donnerstag ist Böcking um 19.30 Uhr zu Gast im Forum am Dom und liest aus einem Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht“. Der Eintritt kostet 5 Euro. Einen Kartenvorverkauf gibt es im Forum am Dom und unter folgender Telefonnummer: 0541/318280.


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