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Mittwoch um 18 Uhr Demo am Osnabrücker Neumarkt gegen US-Bomben auf Syrien

Von Jörg Sanders

Der Leuchtstreifen einer Flugabwehrrakete ist bei einem Luftangriff am Himmel über Damaskus zu sehen. Die USA, Frankreich und Großbritannien haben in der Nacht zu Samstag mit Militärschlägen gegen Syrien begonnen. Foto: Hassan Ammar/AP/dpaDer Leuchtstreifen einer Flugabwehrrakete ist bei einem Luftangriff am Himmel über Damaskus zu sehen. Die USA, Frankreich und Großbritannien haben in der Nacht zu Samstag mit Militärschlägen gegen Syrien begonnen. Foto: Hassan Ammar/AP/dpa

Osnabrück. Am Mittwoch um 18 Uhr findet am Neumarkt in Osnabrück eine Demonstration gegen den Angriff der USA mit Beteiligung Frankreichs und Großbritanniens auf Syrien statt.

Durch diese „völkerrechtswidrigen Angriffe“ drohe die Lage in dem Land weiter zu eskalieren, heißt es in dem Aufruf auf „Osnabrück alternativ“. Anmelder ist der Polizei zufolge der Kreisverband der VVN-BdA – die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“. Die Stadt bestätigte auf Anfrage, dass die Demonstration mit rund 300 Teilnehmern angemeldet wurde.

Auf dem Rücken Syriens würden verschiedene Parteien ihre Interessen durchsetzen, heißt es in der Ankündigung. Militäreinsätze wie der der USA führten nicht zu einer friedlichen Lösung, sondern heizten die Krieg vielmehr an. Die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Militäreinsatz sei erforderlich und angemessen gewesen, sei eine „Schande“.

Die Demonstration startet um 18 Uhr am Neumarkt. Anschließend geht es über die Große Straße, den Nikolaiort über den Domvorplatz zum Rathaus, wo es Polizeisprecher Frank Oevermann zufolge eine Abschlusskundgebung geben soll.


Das fordert die VVN-BdA

  • Die Einhaltung des Völkerrechts zur Sicherung des Friedens 
  • Eine sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen und eine Politik der Deeskalation statt weiteres Kriegstreiben 
  • Entspannung der Beziehungen zu Russland sowie die Einnahme einer Vermittlerrolle der Bundesregierung im Syrienkonflikt
  • Eine lückenlose Aufklärung der zu verachtenden Giftgasanschläge 
  • Humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung 
  • Sofortiger Stopp aller Rüstungsexporte