Polizei auf Spurensuche Ermittlungen nach Leichenfund in Osnabrück laufen weiter

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Osnabrück. Fünf Tage nach dem Fund einer zerstückelten Leiche im Osnabrücker Stadtteil Schinkel-Ost laufen die Ermittlungen der Polizei weiter auf Hochtouren. Derweil schweigt der dringend tatverdächtige Mann nach wie vor.

„Die Spurensuche auf dem Grundstück läuft. Parallel dazu finden Ermittlungen im persönlichen Umfeld der getöteten Frau statt“, sagt Polizeisprecherin Mareike Edeler auf Anfrage unserer Redaktion. Weitere Einzelheiten aus den bisherigen polizeilichen Ermittlungen drangen jedoch bisher nicht an die Öffentlichkeit. Weil der Tatverdächtige, ein 31-jähriger Mann, zu den Vorwürfen schweigt, ist über Motive und Hintergründe der Tat nichts bekannt.

61-Jährige war vermisst gemeldet

Der Mann – er befindet sich seit vergangener Woche in Untersuchungshaft – ist dringend tatverdächtig, seine 61-jährige Mutter getötet zu haben. Ihre Leiche hatte die Polizei am vergangenen Mittwochabend in der Garage ihres Wohnhauses in Schinkel-Ost gefunden. Zuvor hatte eine Kollegin aus der Osnabrücker Stadtverwaltung die 61-Jährige als vermisst gemeldet. Als die Beamten daraufhin ihr Wohnhaus aufsuchten, hätten sich bei der Befragung eines Angehörigen Ungereimtheiten zum Verbleib der Frau ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Weil Hinweise auf einen gewaltsamen Tod der Frau vorlagen, nahm die Polizei den 31-jährigen Sohn fest, der gemeinsam mit seiner Mutter im Gebäude gewohnt haben soll.

Am Donnerstag erließ ein Haftrichter des Amtsgerichts Osnabrück einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags. Rechtsmediziner stellten bei der Obduktion des Leichnams massive Gewalteinwirkungen fest.


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