Alles übers Cello Claudio Bohórquez erzählt Grundschulkindern vom Cello

Von Uta Biestmann-Kotte

Claudio Bohórquez in der Grundschule. Foto: Swaantje HehmannClaudio Bohórquez in der Grundschule. Foto: Swaantje Hehmann

ubk.Osnabrück. In einer „School Session“ im Vorfeld des Euregio-Musikfestivals spielte und erzählte Cello-Solist Claudio Bohórquez für die Dritt-und Viertklässlern der Schule in der Dodesheide.

„100 Jahre.“ - „99 Jahre.“ - „50 Jahre.“ So schätzen die Grundschulkinder das Alter des Cellos ein. Und staunen nicht schlecht, als sie von Claudio Bohórquez erfahren, dass das Instrument schon über 300 Jahre auf dem Buckel hat. „Aber es klingt nach wie vor“, beteuert Bohórquez augenzwinkernd. 

Mit seinem Violoncello gab der renommierte Solist im Vorfeld des 23. Euregio-Musikfestivlas am Donnerstagvormittag eine „School Session“ in der Aula der Schule in der Dodesheide - eine Veranstaltung, die von der Felicitas und Werner Egerland Stiftung gefördert wurde. Kindern den Zugang zu klassischer Musik und dem Instrument Cello ermöglichen - darum ging es dabei, wie Schulleiter Thorsten Steinbrinker erläuterte. In zwei aufeinander folgenden „Schichten“ erhielten die Kinder der dritten und vierten Klassen Informationen über das Cello und musikalische Kostproben. Claudio Bohórquez, der in Berlin auch eine Gastprofessor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ inne hat, ging auf die Fragen der Kinder ebenso ein wie auf Bau und Klänge des Instruments. Zum Cello gekommen sei er im Alter von siebeneinhalb Jahren durch das Spiel seines besten Freundes, erzählte er.

Wie meisterlich der Musiker mit peruanisch-uruguayischen Wurzeln sein Instrument beherrscht, demonstrierte er mit dem Vortrag der Cello-Suite Nr. 1 von Johann Sebastian Bach sowie dem „Marsch für Kinder“ von Sergej Prokofjev. Gelegenheit zum Wiederhören bietet sich für die Kinder durch Gutscheine für das Euregio-Eröffnungskonzert am 15. April in der Osnabrück-Halle, die im Beisein von Festivalleiter Timo Maschmann, Bürgermeisterin Birgit Strangmann sowie von Hildegard Oevermann und Gert Lehker vom Beirat der Felicitas und Werner Egerland Stiftung verteilt wurden.