Imig löst Düsing ab Generationswechsel bei der UWG Osnabrück

Von Monika Vollmer

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Claudia Imig ist zur Vorsitzenden der UWG gewählt worden. Sie löst nach 18 Jahren Wolfgang Düsing ab. Foto: Monika VollmerClaudia Imig ist zur Vorsitzenden der UWG gewählt worden. Sie löst nach 18 Jahren Wolfgang Düsing ab. Foto: Monika Vollmer

nvo Osnabrück. Die Osnabrücker UWG hat eine neue Vorsitzende gewählt. Ohne Gegenstimme entschieden sich die Mitglieder für Claudia Imig, die damit Wolfgang Düsing folgt, der zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

Knapp 100 Mitglieder zählt nach eigenen Angaben die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG), wovon sich 14 zur Jahreshauptversammlung in der Lagerhalle einfanden. Der bisherige 1. Vorsitzende Wolfgang Düsing hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Der 84-jährige führte seit Bestehen der UWG im Jahr 2000 den Vorsitz, stets unter der Prämisse „Mensch für Mensch zu sein“. Als „aufschlussreich und familiär“ habe er die 18 Jahre empfunden. Er zählte die Gründung der Wählergemeinschaft und das Nein zur Bundesgartenschau 2006 zu seinen politischen Höhepunkten. Für seine Verdienste und sein Engagement an der Spitze der UWG ist Düsing zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden.

Die Suche nach einer Nachfolge war im Schnellgang erledigt. In offener Abstimmung wurde die von Ratsmitglied Wulf-Siegmar Mierke vorgeschlagene Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Imig ohne Gegenstimme zur Vorsitzenden gewählt. „In den vergangenen sieben Jahren konnte ich mich bei der Wählergemeinschaft davon überzeugen, wie wichtig und wertvoll bürgerliches Engagement ist. Sich für lokalpolitische Belange einzusetzen ist ein Grundsatz der UWG, der mir sehr entgegen kommt und die Entscheidung nicht schwer gemacht hat“, so die 47-jährige Imig nach ihrer Wahl. Gleichwohl sieht sie ihren „Hauptjob“ immer noch in ihrer Familie.

Zum 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Heiko Fietze. Neben Eberhard Veith und Werner Biesecker, die als Kassierer und Schriftführer bestätigt wurden, wählte die Versammlung sechs Beisitzer: Wulf-Siegmar Mierke, Wolfgang Düsing, Edeltraud Eckert, Iris Hüne, Anke Ruthmann und Robert Kiauka.

Im Anschluss an die Neuwahlen berichtete Mierke aus dem Stadtrat. „Auch mit einem Sitz im Rat kann man etwas verändern“, betonte das Stadtratsmitglied und versprach, auch weiterhin „mein Wort zu erheben, um dem Bürger eine Stimme zu geben“. Gegenüber den etablierten Parteien wolle er eine Art Kontrollfunktion einnehmen sowie sich weiter schwerpunktmäßig für Wohnbau, Schulsanierung, verantwortungsvollen Umgang mit den kommunalen Finanzen und mehr Verkehrssicherheit einsetzen.


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