Viel Ärger in Griechenland Oper „Antigona“ im Theater am Domhof in Osnabrück

Von Thomas Wübker

Um einen Machtkampf geht es in der Oper „Antigona“, die am Mittwoch in Osnabrück gespielt wird. Foto: Jörg LandsbergUm einen Machtkampf geht es in der Oper „Antigona“, die am Mittwoch in Osnabrück gespielt wird. Foto: Jörg Landsberg

Osnabrück. Als „Opernrarität“ wird die Tragedia per musica „Antigona“ von Tommaso Traetta vom Osnabrücker Theater angekündigt. Dort steht sie am Mittwoch, 18. April, und am Samstag, 21. April, auf dem Spielplan.

Der Italiener Tommaso Traetta war Hofkapellmeister der Zarin Katharina II. in St. Petersburg, als er 1772 seine Oper „Antigona“ komponierte. Sie gilt heute als sein reifstes Werk. Das barocke Stück entstand nach der gleichnamigen Tragödie von Sophokles und führt ins antike Griechenland. Es geht um einen blutigen Machtkampf in Theben zwischen den Brüdern Eteokles und Polyneikes, den Söhnen von Antigonas, der Tochter von König Ödipus. Sie erschlagen sich gegenseitig, doch der neue Herrscher Creonte verweigert Polyneikes die Bestattung. Das gibt Ärger.

Die Aufführungen von „Antigona“ im Theater am Domhof in Osnabrück beginnen am Mittwoch, 18. April, und am Samstag, 21. April, um je 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen am 10. und 25. Mai. Eintritt: 26,05 bis 54,65 Euro. Kartentelefon: 0541/7600076.