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Mitarbeiterin der Stadt Osnabrück tot Frauenleiche in Schinkel-Ost gefunden – Sohn in U-Haft

Von Dirk Fisser und Sandra Dorn

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df/sdo Osnabrück. Die Osnabrücker Polizei hat die zerstückelte Leiche einer Frau in einer Garage an ihrem Wohnhaus im Stadtteil Schinkel-Ost gefunden. Die 61-Jährige war Mitarbeiterin der Stadt Osnabrück. Unter Tatverdacht steht ihr 31-jähriger Sohn. Er sitzt derzeit in U-Haft.

Der Haftrichter erließ am Donnerstag einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags, wie die Staatsanwaltschaft unserer Redaktion am Abend bestätigte. Der Tatverdächtige schweigt zu den Vorwürfen, wie sein Anwalt Frank Otten unserer Redaktion am Freitag sagte.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen mitteilten, wurde der Leichnam der 61 Jahre alten Frau am Donnerstagnachmittag obduziert. „Dabei wurden massive Gewalteinwirkungen gegen den Körper festgestellt“, wie es in der Mitteilung heißt. Welcher Art diese waren, dazu erteilte Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, unserer Redaktion auf Nachfrage keine näheren Auskünfte.

Nach Informationen unserer Redaktion wohnten die Frau und ihr Sohn offenbar zusammen in dem Haus. Es ist eine ruhige bürgerliche Ecke von Schinkel-Ost, in der sich das Verbrechen abgespielt hat: Ein- und Zweifamilienhäuser, große Gärten.

Mitarbeiterin der Stadtverwaltung

Die 61-Jährige war Mitarbeiterin der Osnabrücker Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat am Freitagmorgen die Belegschaft im Rathaus informiert, sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen unserer Redaktion auf Anfrage.

Die Frau war von ihrer Arbeitsstelle vermisst gemeldet worden. Laut Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei erstattete eine Zeugin am Mittwochabend eine Vermisstenanzeige, da die 61-Jährige seit einigen Tagen nicht mehr bei der Arbeit erschienen sei. Als Beamte daraufhin ihr Wohnhaus im Stadtteil Schinkel aufsuchten, hätten sich bei der Befragung eines Angehörigen Ungereimtheiten zum Verbleib der Frau ergeben. Die Ermittler suchten das Grundstück ab und entdeckten wenig später den Leichnam der Frau in einer Garage.

Tatverdächtiger schweigt

„Da Hinweise auf einen gewaltsamen Tod der Frau vorlagen, nahmen die Polizisten den Sohn vorläufig fest“, heißt es weiter in der Mitteilung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann am Donnerstag einem Haftrichter des Amtsgerichtes Osnabrück vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erließ. Der 31-Jährige habe gegenüber der Polizei keine Angaben gemacht.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Um den Ablauf der Tat zu klären, werde nun das Wohnhaus genau untersucht, so Retemeyer.


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