Am 21. April Osnabrücker Sozialkonferenz spricht über prekäre Arbeitsverhältnisse

Von pm

Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Viele Menschen können von ihrem Einkommen jedoch nicht ihren Lebensunterhalt finanzieren. Foto: dpaDie Arbeitslosenquote in Deutschland ist so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Viele Menschen können von ihrem Einkommen jedoch nicht ihren Lebensunterhalt finanzieren. Foto: dpa

pm/sdo Osnabrück. Mit prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt sich die 32. Osnabrücker Sozialkonferenz am Samstag, 21. April, von 10 bis 14 Uhr in der katholischen Familienbildungsstätte (Große Rosenstraße 18).

Osnabrücks Sozialdezernent Wolfgang Beckermann hat seine Teilnahme angekündigt und wird sich zur Armutsbekämpfung in der Stadt äußern.

Die Osnabrücker Sozialkonferenz ist ein Netzwerk aus Wohlfahrtsverbänden, Initiativen und Gewerkschaften, die sich in Osnabrück im sozialen Bereich engagieren. Dieses Mal geht es um das Thema Niedriglohn – von Leiharbeit oder Werkvertrag über Minijob und unfreiwillige Teilzeittätigkeit bis zu Befristungen. Als Hauptreferent und Experte für diese Thematik ist Prof. Dr. Gerhard Bäcker von der Universität Duisburg-Essen eingeladen. „Welche politischen Maßnahmen nötig sind, um wieder von ‚fairer Beschäftigung‘ zu sprechen, diskutiert er im Ausblick seines Vortrages“, kündigen die Organisatoren der Konferenz an.

Wie viele Menschen in Osnabrück von diesen Formen der Beschäftigung betroffen sind, soll im zweiten Teil diskutiert werden. „Die Zahlen liefert Dr. Uwe Kröcher von der Kooperationsstelle Oldenburg. Erste Vorschläge für faire Beschäftigung werden von Heinrich Funke (Runder Tisch Kinderarmut), Wilhelm Koppelmann (Personalrat Stadt Osnabrück) und Marina Jessen und Melanie Pohlschneider (Verband Alleinerziehender Mütter und Väter) zur Diskussion gestellt“, heißt es in der Ankündigung. (Weiterlesen: Mehr als 5000 Kinder in Osnabrück leben in Armut)

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, die Veranstalter bitten jedoch um Anmeldung unter Tel. 0541/338071814 oder -1816 oder auf www.kooperationsstelle-osnabrueck.de.