Serie über Start-ups in Osnabrück Big 5 Concepts will mit Trainersoftware den großen Wurf machen

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Alexander Franksmann (links) und Tilo Ziegler vom Osnabrücker Start-up Big 5 Concepts wollen mit ihrer Trainersoftware den großen Wurf machen. Foto: Sebastian PhilippAlexander Franksmann (links) und Tilo Ziegler vom Osnabrücker Start-up Big 5 Concepts wollen mit ihrer Trainersoftware den großen Wurf machen. Foto: Sebastian Philipp

Osnabrück. Wie machen Sporttrainer gutes und ausgewogenes Training? Antworten auf diese Frage sucht das Osnabrücker Start-up Big 5 Concepts. Noch in diesem Jahr wollen die Softwareentwickler eine Plattform für Sporttrainer auf den Markt bringen – mit an Bord sind einige große Verbände.

Die Trainersoftware soll ein großer Wurf für das junge Osnabrücker Unternehmen werden, das als Ausgründung einer IT-Abteilung im Jahr 2013 startete und mittlerweile ein gutes Dutzend Mitarbeiter beschäftigt. Ziel der Plattform, die im September Marktreife erlangen soll, ist die Verbesserung der Trainingsgestaltung für Sportler. Mit an Bord sind schon jetzt große Sportverbände wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) oder der Deutsche Hockey-Bund (DHB). Letzterer sei schon bei vergangenen Projekten Kunde und von vornherein Feuer und Flamme für ein Trainerportal gewesen, erzählt Big 5-Geschäftsführer Alexander Franksmann. „Als wir mit unserer Idee auf die Verbände zugegangen sind, haben wir offene Türen eingerannt.“

Nutzer sollen sich gegenseitig helfen

Was bietet die Plattform? Die Nutzer können sich aus einer Vielzahl von Übungen Trainingspläne zusammenstellen. Die Software fungiert dabei quasi auch als Berater, macht Vorschläge für Übungen und die Trainingsgestaltung. Franksmann und seine Kollegen haben die Plattform so gestaltet, dass sie sportartübergreifend genutzt werden kann. Die Inhalte, also Trainingsübungen oder Aufwärmspiele, werden dabei in einem Pool gesammelt, auf den später alle zugreifen können. So kann ein Hockeytrainer theoretisch Übungen nutzen, die ein Kollege aus dem Basketball erstellt hat – und die ihm selber bisher unbekannt waren. „Der Kerngedanke ist, dass sich die Nutzer der Plattform gegenseitig helfen können“, erklärt Produktmanager Tilo Ziegler.

Bilder und Videos

Trainer sollen die Software künftig nicht nur auf dem eigenen PC zur Vor- und Nachbereitung nutzen können, sondern auch auf dem Tablet während des Trainings. „Die Nutzer können dann auch Bilder und Videos zu den Übungen anhängen“, sagt Franksmann. Hauptnutzer sei der typische Sporttrainer unterhalb des Profi-Niveaus. „Ein Bundesligatrainer wird unsere Software wahrscheinlich nicht nutzen, aber für alle, die ihre Trainingsqualität steigern wollen, ist die Plattform eine richtige Hilfe.“

Buch als Inspiration

Momentan befindet sich die Software des Osnabrücker Unternehmens in der finalen Entwicklungsphase. Pilotkunden wie der DBB und der DHB testen den Prototypen und lassen ihre Erfahrungen einfließen. „Wir haben schon ein gutes Feedback bekommen“, sagt Ziegler. Und woher kommt eigentlich der Name Big 5? „Unser Name geht auf das Buch ,Big 5 for life‘ zurück, das uns immer wieder als Inspiration dient“; erklärt Franksmann. Arbeiten, um persönliche Erfüllung zu finden – das ist das Credo, das Autor John Strelecky darlegt. „Viele Inhalte aus dem Buch sind mittlerweile Teil unserer Unternehmenskultur“, sagt der Geschäftsführer.


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