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11.04.2018, 18:03 Uhr KAUM W-LAN IN OSNABRÜCKER HEIMEN

Alte werden digital abgehängt

Von Sandra Dorn


Noch haben nur wenige Altenheimbewohner einen Computer. Doch die Nachfrage wird bald steigen. Foto: Michael GründelNoch haben nur wenige Altenheimbewohner einen Computer. Doch die Nachfrage wird bald steigen. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Noch ist die Nachfrage nach Internetzugängen in Altenheimen gering. Sehr bald jedoch wird sich das Fehlen von W-Lan als Wettbewerbsnachteil erweisen.

Die Zahl der Senioren, die im Netz surfen und mit ihren Enkeln selbstverständlich per WhatsApp kommunizieren, wächst. Individuelle Netzzugänge auf den Zimmern machen dann keinen Sinn mehr. Man stelle sich mal die Netzwerkliste vor: „Oma Inge“, „Opa Theo“, „Onkel Klaus“ – oder wie soll das aussehen? Funkwirrwarr ist programmiert.

Es wird Zeit, dass sich die Heime auf den Wandel einstellen und den Alten einen unkomplizierten Internetzugang ermöglichen, damit sie nicht digital abgehängt werden.

Im Übrigen können die Häuser das W-Lan auch gleich selbst nutzen. Eine Pflege-Dokumentation per iPad-App würde den Arbeitsalltag sicherlich erleichtern.


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