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Kassing verteidigt Elternbeteiligung an Schülerbeförderung

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"Die dramatische Lage der öffentlichen Kassen zwingt uns ganz einfach, auch unpopuläre Dinge wie die finanzielle Beteiligung der Eltern an der Schülerbeförderung anzupacken." Dr. Reinhold Kassing, Erster Kreisrat des Landkreises Osnabrück und als Kämmerer zuständig fürs Geld, unterstützt nachdrücklich die entsprechende Initiative des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann.

Kassing weiter: "Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass die Beteiligung der Eltern an der Schülerbeförderung in anderen Bundesländern ganz normal ist." In Baden-Württemberg werde je nach Schulform ein Betrag zwischen fünf und 30,50 Euro kassiert, Rheinland-Pfalz komme auf einen mittleren Wert von 20 Euro, und in Sachsen seien Eltern mit 10,23 bis 17,90 Euro pro Monat dabei. "Das Land Niedersachsen beträte also wahrlich kein Neuland, wenn die kostenlose Schülerbeförderung abgeschafft würde", so Kassing.

Wichtig sei, den Landkreisen frei zu stellen, wie und welchem Umfang sie die Eltern beteiligten: "Für uns sind dabei zwei Dinge entscheidend: Die Bedürftigen müssen weiter von derlei Zahlungen befreit werden und das Verfahren muss ohne bürokratischen Aufwand umsetzbar sein." Nur durch Ausschöpfen solcher beträchtlichen Einnahme-Möglichkeiten bleibe der Landkreis Osnabrück auf Dauer finanziell handlungsfähig, erklärte Kassing.


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