In der Nacht zum Montag Warum lautes Klopfen einige Osnabrücker um den Schlaf brachte

Von Corinna Berghahn

In der Dodesheide war in der vergangenen Nacht teilweise etwas laut. Symbolfoto: Colourbox.deIn der Dodesheide war in der vergangenen Nacht teilweise etwas laut. Symbolfoto: Colourbox.de

Osnabrück. In der Dodesheide war es in der vergangenen Nacht teilweise etwas laut. Wir haben einmal nachgefragt, woher das stundenlange Geklopfe kam.

Unser Leser Oliver Baumann ist an diesem Montag etwas übernächtigt, wie er uns schreibt. Der Grund: lautes Geklopfe in der Nacht. „Als ich um 3.30 Uhr aus dem Fenster geschaut habe, war es so laut, dass es der gesamte Stadtteil hätte hören müssen. An schlafen war nicht zu denken.“ Das Klopfen klang laut Baumann wie Schläge auf einen großen Metallgegenstand, die sich alle zwei bis drei Sekunden wiederholten. „Es war mir nicht möglich, zu lokalisieren, aus welcher Richtung die Schläge kamen.“

Auch die Polizei Osnabrück wurde gegen 4.25 Uhr über lautes Geklopfe in der Dodesheide informiert. Nach Angaben von Sprecherin Mareike Edeler war es jedoch nur eine Anruferin, die sich beschwerte.

Laute Bahnarbeiten in der Nacht

Der Grund für die Töne ist jedoch schnell ausgemacht: Im Bahnhof Osnabrück werden neue Masten für die Oberleitung errichtet. Dafür wird auch eine Ramme eingesetzt, gibt die Deutsche Bahn bekannt. Die Arbeiten finden seit dem 7. April zwischen Mitternacht und 7 Uhr morgens statt, um den Zugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die im Gleis tätigen Arbeiter werden beim Herannahen eines Zuges zudem mit einem Tonsignal gewarnt, das weithin hörbar ist. Die Arbeiten dort und an der Bahnlinie zwischen Haster Weg und Icker Weg werden noch bis zum 16. April dauern. (Weiterlesen: Bahn stellt Osnabrücker Stellwerk um)

„Wenn der Wind richtig steht, kann man die Bahn bei uns tatsächlich recht gut hören“, sagt auch Baumann. Nun hofft er, dass der Wind sich in den kommenden Nächten dreht.