16. Maibaum-Wettbewerb NOZ sucht den schönsten Maibaum 2018 in der Region Osnabrück

Von Bastian Rabeneck

Zum 16. Mal macht sich die Neue Osnabrücker Zeitung auf die Suche nach dem schönsten Maibaum in Stadt und Landkreis Osnabrück. Der Gewinner wird am 25. Mai bei der Maibaum-Party im Osnabrücker Alando Palais gekürt. Foto: Jörn MartensZum 16. Mal macht sich die Neue Osnabrücker Zeitung auf die Suche nach dem schönsten Maibaum in Stadt und Landkreis Osnabrück. Der Gewinner wird am 25. Mai bei der Maibaum-Party im Osnabrücker Alando Palais gekürt. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Mit extravaganter Deko und außergewöhnlichem Handwerk haben die Teilnehmer des Maibaum-Wettbewerbs in den vergangenen Jahren geglänzt. In diesem Jahr prämiert die Neue Osnabrücker Zeitung zum 16. Mal den schönsten Maibaum der Region. Die Siegerehrung erfolgt während der großen Maibaum-Party im Osnabrücker Alando-Palais.

In die Mitte einer Modelleisenbahn-Landschaft verpflanzten die Gewinner des Jahres 2017 ihren reichlich verzierten Maibaum. Ob die Fuchsbau-Camper – so nennt sich die Gruppe aus Melle-Gesmold – ihren Titel verteidigen können, bleibt abzuwarten. Frühzeitig hatten sie selbstbewusst angekündigt: „Wir haben schon ein paar gute neue Ideen. Die verraten wir aber noch nicht.“

Aber die Konkurrenz schläft nicht: Gute Ideen haben schließlich auch die rund 100 Teams aus dem Osnabrücker Land, die sich jährlich mit geballter Kreativität am Kampf um den schönsten Baum beteiligen. Vereine, Familien, Freunde und Nachbarn schmücken gemeinsam, was der Bastelladen und der Baumarkt hergeben.

„Die Aktion hat sich toll entwickelt“

„Dieser Gemeinschaftsgedanke macht die Aktion so erfolgreich“, sagt NOZ-Marketingchef Guido Hartstang. „Nachbarn kommen zusammen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Die Teams tauschen sich schon im Vorfeld aus, besuchen sich gegenseitig und begutachten die Bäume der anderen Gruppen. Die Aktion hat sich toll entwickelt.“

Seit 2003 erfreut sich die alte Tradition des Maibaumschmückens beim Wettbewerb immer größerer Beliebtheit. Egal ob Jung oder Alt – teilnehmen kann jeder an der Aktion. Ein Händchen für ausgefallene Dekoideen ist aber durchaus von Vorteil, auch wenn Gegenstände wie die Modelleisenbahn der Fuchsbau-Camper nicht zwingend dem ursprünglichen Gedanken des Brauchs entsprechen.

Traditionell überraschen nämlich eigentlich junge Männer ihre Angebetete zum ersten Mai mit einer geschmückten Tanne oder Birke als Liebessymbol. Dieser Brauch wird vor allem im Rheinland gepflegt. Holt der Herr den Baum Anfang Juni wieder ab, hat er vielleicht die Chance auf einen Kuss von seiner Holden. Ein aktueller Trend dreht den Spieß um: In einem Schaltjahr sind es neuerdings die Frauen, die den Männern einen mit bunten Bändern verzierten Baum vor die Tür stellen.

In Süddeutschland wird der Maibaum dagegen als Zeichen der Lebensfreude und Fruchtbarkeit vielerorts auf dem Dorfplatz aufgestellt. Dort treffen sich die Bürger dann für Frühjahrsfeste. In einigen Teilen Deutschlands, wie zum Beispiel in Ostfriesland, gehört das Maibaumstehlen zur Tradition. Oft sind es benachbarte Gemeinden, die versuchen sich gegenseitig ihren Maibaum vor dem Aufstellen zu entwenden. Gegen ein Lösegeld, das oft in Form von Alkohol überreicht wird, kann der Baum freigekauft werden.

Wettkampf um die Maibaum-Krone

Wer in Osnabrück am Wettkampf um die Maibaum-Krone teilnehmen möchte, kann sein Team online bis zum Freitag, 20. April, anmelden. Seit vergangenem Jahr haben alle Gruppen außerdem die Möglichkeit ihren kreativen Fortschritt bei der NOZ-Fotoaktion online zu dokumentieren, um den Konkurrenten schon vor der Preisvergabe den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben. Der Sieger des Wettbewerbs wird am Freitag, 25. Mai, bei der großen Maibaum-Party im Osnabrücker Alando Palais gekürt.

>> Hier geht es zur Online-Anmeldung <<