Kostenloses KiBS-Angebot Kinder und Eltern stellen Heinz-Fitschen-Haus in Osnabrück auf den Kopf

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Das Heinz-Fitschen-Haus in Osnabrück steht auf dem Kopf. Kinder und Eltern nehmen an dem KiBS-Projekt „Bewegungsspaß und gesunde Ernährung“ teil. Foto: Katja SteinkampDas Heinz-Fitschen-Haus in Osnabrück steht auf dem Kopf. Kinder und Eltern nehmen an dem KiBS-Projekt „Bewegungsspaß und gesunde Ernährung“ teil. Foto: Katja Steinkamp

Osnabrück. Die Kinder-Bewegungsstadt (KiBS) hat am Samstag im Heinz-Fitschen-Haus in Osnabrück ein Bewegungsabenteuer für Kinder und ihre Eltern veranstaltet. Unter dem Motto „Bewegungsspaß und gesunde Ernährung“ wurde für drei Stunden das Familienzentrum auf den Kopf gestellt.

Das kostenlose KiBS-Angebot für Kinder und Eltern ist ein Zusammenschluss und eine Kooperation der Bürgerstiftung Osnabrück und der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie am Klinikum Osnabrück. Ziel des Angebotes sei es, Eltern und Kindern zu zeigen, dass Bewegung und Ernährung Spaß machen können. „Der Medienkonsum wächst und somit auch der Bewegungsmangel bei Kindern“, sagte Projektleiterin der Kinder-Bewegungsstadt, Dina Muchow. „Wir wollen mit dem Angebot ein Zeichen setzen: Es macht Spaß sich zu bewegen.“

Angebot für alle

Das Projekt wird kostenlos angeboten, weil jeder die Chance haben soll, mit seinen Kindern an dem Angebot teilzunehmen. „Es ist wichtig, dass die Eltern sehen, dass es keine Frage von Geld oder Zeit ist, damit die Kinder sich gesund ernähren oder spielen können“, betont Muchow. Seit dem vergangenen Jahr ist im Heinz-Fitschen-Haus das Angebot der KiBS ein fester Bestandteil. In diesem Jahr würden insgesamt vier Termine wahrgenommen, so Sophie Bardelmeier, Sozialpädagogin in dem Familienzentrum.

An Samstag nun stellten neun Mütter oder Väter und 15 Kinder das Haus auf den Kopf. „Heute sind Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren hier“, sagte Bardelmeier. Und die hatten sichtlich Spaß. Überall im „Bewegungsraum“ hörte man Gequietsche und Lachen. Eine Obergrenze für die Zahl der Teilnehmer gebe es laut Bardelmeier nicht.„Alle sind herzlich willkommen.“ Als Spielleiter kümmerten sich an diesem Tag fünf Mitarbeiter darum, dass die Kinder dank kreativer Spiele motiviert blieben. Zudem würden die Eltern in die Spiele eingebunden, erklärte Muchow.

Spiele für Zuhause

„Wir machen Bewegungsspiele, die Eltern mit ihren Kindern ganz einfach Zuhause nachmachen können“, erklärte Muchow. Wichtig dabei sei es, den Eltern zu zeigen, dass dafür keine finanziellen Mittel erforderlich sind. „Es sind Spiele mit Luftballons oder Papierrollen sowie mit Alltagsgegenständen, die nicht extra angeschafft werden müssen.“ Die Übungsleiter entwickelten für jedes Alter passende Spiele für drinnen oder draußen. Zum Nachlesen gebe es für die Eltern die kostenlose „Bewegungsfibel“ der KiBS, worin die Spiele nach Themen aufgeteilt sind. Zur „Zirkuswelt“ gehören etwa Jonglieren, Klettern oder Schaukeln. Spiele „auf kleinstem Raum“ lassen sich auch in kleineren Wohnungen umsetzen. Zudem gibt es noch die Kategorien „Musik und Bewegung“ (für Babys geeignet), „Alte Spiele neu entdeckt“ und „Spiele für alle Sinne“.

Gesunde Ernährung

Neben der regelmäßigen Bewegung spielt auch die gesunde Ernährung eine wichtige Rolle in dem KiBS-Programm. Nachdem gespielt wurde, konnten die Eltern zusammen mit ihren Kindern ein leckeres Frühstück zubereiten. Zu essen gab es zum Beispiel Obst, Gemüse und selbstgemachten Frischkäse mit Radieschen sowie Körnerbrot und Quark..

Das nächste Angebot der Kinder-Bewegungsstadt findet am 21. April von 10 bis 13 Uhr im Heinz-Fitschen-Haus in Osnabrück statt. Anmeldungen nimmt Sozialpädagogin Sophie Bardelmeier telefonisch unter 0541-7700918 oder per E-Mail unter bardelmeier@osnabrueck.de entgegen.


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