Die alten Zeiten leben auf Ingo Insterburg und Black im Kurhaus in Bad Rothenfelde

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Die Höhepunkte aus zwei Künstlerleben tragen Ingo Insterburg (links) und Lothar „Black“ Lechleiter in Bad Rothenfelde vor. Foto: Holger SchulzeDie Höhepunkte aus zwei Künstlerleben tragen Ingo Insterburg (links) und Lothar „Black“ Lechleiter in Bad Rothenfelde vor. Foto: Holger Schulze

Bad Rothenfelde. Sie sind zusammen 158 Jahre alt. Trotzdem können Ingo Insterburg und Der Black das Blödeln nicht lassen. Am Montag, 16. April, sind sie gemeinsam im Kurhaus in Bad Rothenfelde und zeigen ihr Programm „Höhepunkte aus zwei Künstlerleben“.

Die Karrieren von Ingo Insterburg und Lothar Lechleiter alias Black begannen in den Sechzigerjahren und erlebten in den Siebzigern ihre Höhepunkt.

Zusammen mit Karl Dall, Jürgen Barz und Peter Ehlebracht gründete der 1934 in Ostpreußen geborene Ingo Wetzker die Kabarettgruppe Insterburg & Co., die mit „Ich liebte ein Mädchen“ ihren größten Hit hatte. In dieser Besetzung blödelte das Quartett bis 1979. Danach machte der vielseitig begabte Ingo Insterburg in wechselnden Besetzungen bis 1994 weiter.


Mit Wolfgang „Schobert“ Scholz bildete Lechleiter das Duo Schobert und Black. Der 1942 ebenfalls in Ostpreußen geborene Liedermacher und Sänger erhielt seinen Spitznamen, weil er in der Sonne schnell braun wurde. Die Auftritte des Duos waren geprägt von Limericks, viel Sprachwitz und „höherem Blödsinn“, wie sie es selbst bezeichneten. Nach 20 Jahren lösten sich Schobert & Black auf. Lechleiter wurde Unternehmer.

2012 taten sich Ingo Insterburg und Der Black zusammen. In Bad Rothenfelde wollen sie die alten Zeiten aufleben lassen. Insterburg sei zuständig für Zwei-Zeiler und Zwei-Mal-Zwei-Zeiler, Lach- und Liebeslyrik, er sei der Dichter der Raucher- und Trinker- Lyrik, der Erfinder der Ekel- Lyrik, Multiinstrumentalist und 3–Sterne-Musiker sowie Marathon- Läufer, Vegetarier und Antialkoholiker, wie es im Presse-Info heißt. Black begeistere dagegen mit Liedern, Geschichten, Limericks und Gedichten.

Die Allgemeine Zeitung aus Mainz schrieb, dass Insterburg fürs „Blödeln und die musikalische Gymnastik“ zuständig sei, während Black „auch ernste kritische Töne im höheren Blödsinn“ finde. Das Blatt resümierte, die beiden seien „noch immer vital, witzig und brandaktuell“.

Ingo Insterburg und Der Black, Kurhaus, Bad Rothenfelde, Mo., 16. 4., 19 Uhr, Eintritt: 18 Euro. Kartentelefon: 05424/22180.




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