Ein unerforschtes Thema Historikerin Katja Happe liest im Blue Note in Osnabrück

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Das Schicksal von Anne Frank und ihrer Familie ist hinlänglich bekannt. Sonst ist über die Judenverfolgung in den Niederlanden nur wenig veröffentlicht worden. Katja Happe hat zu dem Thema geforscht. Am Montag ist sie in Osnabrück und liest aus ihrem Buch „Viele falsche Hoffnungen“. Foto: dpaDas Schicksal von Anne Frank und ihrer Familie ist hinlänglich bekannt. Sonst ist über die Judenverfolgung in den Niederlanden nur wenig veröffentlicht worden. Katja Happe hat zu dem Thema geforscht. Am Montag ist sie in Osnabrück und liest aus ihrem Buch „Viele falsche Hoffnungen“. Foto: dpa

Osnabrück. Mit dem Schicksal der niederländischen Juden während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg hat sich Katja Happe beschäftigt. Es ist ein weitgehend unerforschtes Thema, das sie am Montag, 9. April, im Blue Note in Osnabrück vorstellt. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Mathias Middelberg und Gerhard Hirschfeld statt.

Katja Happe lehrt neuere und neueste Geschichte an der Uni Freiburg. Sie hat sich intensiv mit der Judenverfolgung in den Niederlanden in den Jahren 1940 bis 1945 beschäftigt und das im Buch „Viele falsche Hoffnungen“ verarbeitet.

In unserem Nachbarland wurden dreiviertel aller Juden ermordet. Hierzulande ist zwar das Schicksal von Anne Frank hinlänglich bekannt. Über die Juden in den Niederlanden ist kaum etwas veröffentlicht worden. Hoppe fragt in ihrer Studie, warum kaum jemand den Verfolgten zu Hilfe kam – weder die Exilregierung noch die Alliierten.

Die Lesung von Katja Happe im Blue Note in Osnabrück, die in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung zur Heide und der Volkshochschule veranstaltet wird, beginnt am Montag, 9. April, um 19.30 Uhr. Eintritt frei. Info-Telefon 0541/600650 oder 350880.


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