Neue Dienstleistungen sollen entlasten Wie die Pflege der Zukunft im Kreis Osnabrück aussehen soll

Der Osnabrücker Chef des Living Lab, Martin Schnellhammer, warnt davor, dass in den kommenden Jahren weniger junge Menschen viel mehr Pflegebedürftige versorgen müssen: „Um diese nicht zu überfordern, müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen.“ Daher entwickelt das Living Lab Konzepte für neue Dienstleistungen. Foto: David EbenerDer Osnabrücker Chef des Living Lab, Martin Schnellhammer, warnt davor, dass in den kommenden Jahren weniger junge Menschen viel mehr Pflegebedürftige versorgen müssen: „Um diese nicht zu überfordern, müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen.“ Daher entwickelt das Living Lab Konzepte für neue Dienstleistungen. Foto: David Ebener

Osnabrück. Der Osnabrücker Chef des „Lebenden Labors“ (Living Lab) für die Pflege der Zukunft, Martin Schnellhammer, entwickelt Konzepte für Dienstleistungen, um bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen zu entlasten. Allerdings klagt er, „dass es eine ausgesprochen geringe Bereitschaft gibt, für Dienstleistungen zu zahlen, die bislang eher von Hausfrauen erbracht wurden“.

Welche innovativen Modelle gibt es, die Versorgung der Älteren in der eigenen Wohnung sicherzustellen? Wir beschäftigen uns momentan mit der Frage der hauswirtschaftlichen Versorgung. Wenn Menschen aus dem Krankenhaus entlassen oder wenn s

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Das ist das Living Lab:

Das Living Lab (Das Lebende Labor) wurde 2014 auf Initiative von Bistum und Landkreis Osnabrück unter Beteiligung von Uni und Hochschule Osnabrück gegründet. Die Trägerschaft übernahm die Science to Business GmbH. Es soll Technik und Dienstleistungen entwickeln, die es Menschen ermöglichen, länger in der eigenen Wohnung zu bleiben, wenn sie pflegebedürftig sind. Das Living Lab soll einen regionalen Beitrag zu den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft leisten. Dazu soll es die Praxis mit der Wissenschaft zusammenbringen und Testumgebungen schaffen, in der Technik und Dienstleistungen unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt werden können. Es finanziert sich aus Zuschüssen von Bistum und Landkreis Osnabrück sowie Projektmitteln und nutzt Räume und Strukturen von Uni und Hochschule. Sitz ist der Campus Westerberg (Albert-Einstein-Straße 1). Homepage: www.living-lab.org, E-Mail: M.Schnellhammer@HS-Osnabrueck.de, Telefon: 05419692006

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