Vom 5. bis 26. April 2018 Flixtrain lockt Studenten in Osnabrück mit Gratisreisen

Von Sebastian Stricker

Die grünen Fernzüge des neuen Anbieters Flixtrain pendeln seit dem 24. März regulär auf der früheren HKX-Linie zwischen Hamburg und Köln. Dabei machen sie auch Station in Osnabrück. Foto: David EbenerDie grünen Fernzüge des neuen Anbieters Flixtrain pendeln seit dem 24. März regulär auf der früheren HKX-Linie zwischen Hamburg und Köln. Dabei machen sie auch Station in Osnabrück. Foto: David Ebener

Osnabrück. Der neue Fernzuganbieter Flixtrain lädt alle Studenten in Osnabrück drei Wochen lang zu kostenlosen Fahrten ein. Die Aktion ist befristet vom 5. bis 26. April 2018 und gilt für sämtliche Verbindungen zwischen Hamburg und Köln.

Nach Unternehmensangaben ist das Gratisangebot ausschließlich den Studenten von Universität und Hochschule Osnabrück vorbehalten. Das sind immerhin rund 28.000. „Sie benötigen für ihre Reisen mit Flixtrain kein Ticket und zeigen im Zug einfach ihren gültigen Studentenausweis vor“, erklärt Flixtrain-Sprecher Martin Mangiapia. Normalerweise kosten Fahrscheine für die Gesamtstrecke mindestens 9,99 Euro. Tickets für Teilabschnitte sind bereits ab 3 Euro zu haben.

Täglich außer mittwochs

Seit dem 24. März pendelt Flixtrain täglich außer mittwochs zwischen Hamburg und Köln. Regulär bieten sich ab Osnabrück Hauptbahnhof folgende Reisemöglichkeiten: in Richtung Norden montags und samstags um 9.14 Uhr sowie dienstags, freitags und sonntags um 13.16 Uhr nach Hamburg-Harburg, Hamburg Hauptbahnhof und Hamburg-Altona (Fahrtzeit bis Endstation gut zwei Stunden). In Richtung Süden montags, donnerstags, freitags und sonntags um 18.44 Uhr sowie samstags um 14.44 Uhr nach Münster, Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln (Fahrtzeit bis Endstation gut zweieinviertel Stunden).

Züge zu 80 Prozent ausgelastet

Flixtrain ist eine Marke des Münchner Mobilitätsanbieters Flixmobility, der bereits seit 2013 unter dem Namen Flixbus den deutschen Fernbusmarkt aufmischt. Mit seinen grünen Fernzügen will Flixmobility der Deutschen Bahn nun auch auf der Schiene Konkurrenz machen. Der Start auf der früheren HKX-Linie kurz vor Ostern stimmt das Unternehmen zuversichtlich. „Die Kundenresonanz hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Mit über 80 Prozent Auslastung war das ein mehr als vielversprechendes Auftaktwochenende“, sagt Flixmobility-Geschäftsführer André Schwämmlein.

Bereits in den ersten 24 Stunden nach Freischaltung des Online-Buchungsportals Anfang März seien rund 10.000 Tickets für die Flixtrains bestellt worden. Besonders beliebt seien die Verbindungen von und nach Niedersachsen gewesen. Einzelstrecken ab Münster und Osnabrück waren den Angaben zufolge schon zum Start in den Fahrplanbetrieb nahezu ausgebucht.

Bessere Anschlüsse ans Flixbus-Netz

„Studenten aus Osnabrück zeigen im Zug einfach ihren gültigen Studentenausweis vor“

Gleichwohl gebe es noch einiges zu verbessern: die Anschlüsse zwischen Flixtrain- und Flixbus-Verbindungen beispielsweise. Bis zum Sommer sollen die jeweiligen Fahrpläne mehr aufeinander abgestimmt und dadurch Wartezeiten verkürzt werden, kündigt der Betreiber an. Schon jetzt seien „alle relevanten Haltestellen“ bis auf den Hauptbahnhof in Köln zugleich Umstiegspunkte in das Flixbus-Netz. Der Hauptbahnhof Düsseldorf fungiere hier als zentrales Drehkreuz zwischen Flixtrain und Flixbus. Von dort aus seien internationale Destinationen wie London, Brüssel oder Antwerpen noch häufiger an deutsche Ziele entlang der Flixtrain-Trasse angebunden.