Konzert im Rosenhof Mr. Hurley ließ die Segel setzen

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Osnabrück. „Mr. Hurley und die Pulveraffen“ feierten gemeinsam mit ihren Fans eine wilde Piratenparty im Osnabrücker Rosenhof.

„Ahoi Heimat“, begrüßten Mr. Hurley und die Pulveraffen ihre Fans im Rosenhof und setzten gleichzeitig die Segel für eine zweistündige Kaperfahrt über die sieben Weltmeere. Rum, Frauen und das wilde Piratenleben wurden mit Hingabe besungen. Nach Tortuga, der Sehnsuchtsinsel aller Möchtegern-Piraten, wollten die Osnabrücker ihre Matrosen entführen.

Dass die drei wilden Musiker auch auf ihrer B-Tour – einer zweiten Tour zum aktuellen Album, wie Mr. Hurley das Musikgeschäft erklärte - wieder nach Osnabrück kamen, hatte auch etwas mit der Begeisterungsfähigkeit der Zuschauer zu tun. Unter dem Motto „Wer nicht eskaliert, verliert“ feierten die Fans ihre maritimen Helden mit viel Alkohol, Polonaise und Tänzen. Gut nur, dass sie einem anderen Spruch von Mr. Hurley „Keine Hosen, kein Problem“ nicht direkt Folge leisteten.

Maritime Folkmusik

An offene Meuterei dachten die Fans allerdings nicht. Sie sangen und feierten mit. Genau dazu lädt die Musik der Piraten ja auch ein. „Piratenmusik“ setzt sich aus folkloristischen Elementen, poppigen Passagen, treibender Rhythmik und vor allem Shantymelodien zusammen. „Man hört eine Zeile und kann es mitsingen“, erklärte Buckteeth Bannock den wenigen, die nicht alle Texte auswendig konnten, das Konzept. „Das muss nicht immer schön sein“, lachte er, bevor er mit dem Akkordeon das nächste Trinkerlied anspielte.

Mit „MacCabe and Kanaka“ hatten „Mr. Hurley und die Pulveraffen“ dazu noch ein Duo im Vorprogramm, dass das Publikum in die richtige Stimmung brachte. Ehrliche, authentische, maritime Folkmusik lieferten die beiden und starteten so stimmungsvoll in den Piratenabend.


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