Neulinge und Stars Clubfestival Popsalon vom 12. bis 14. April in Osnabrück

Von Thomas Wübker

Die Band Triggerfinger spielt am ersten Tag des Popsalons in der Lagerhalle in Osnabrück. Das Festival findet vom 12. bis 14. April statt. Foto: Diego FranssensDie Band Triggerfinger spielt am ersten Tag des Popsalons in der Lagerhalle in Osnabrück. Das Festival findet vom 12. bis 14. April statt. Foto: Diego Franssens

Osnabrück. Von Donnerstag, 12. April, bis Samstag, 14. April, findet das interessanteste Festival des Jahres statt. Der Popsalon führt Musiker nach Osnabrück, die sonst wohl eher nicht in der Hasestadt Station machen.

Schon zum achten Mal findet der Popsalon in Osnabrück statt. Die Veranstalter von der Osnabrücker Agentur Zukunftsmusik haben nicht mal damit gerechnet, dass das Festival den Anfang überstehen wird, schreiben sie auf der Internetseite http://www.pop-salon.de mit Understatement. Aber sie haben es geschafft damals unbekannte Bands wie Kraftklub, Cro oder Boy nach Osnabrück zu holen.

Bilderbuch spielt im Rosenhof

In diesem Jahr hat es das Team von Zukunftsmusik geschafft, die österreichische Band Bilderbuch nach Osnabrück in den Rosenhof zu holen. Sie hat mit ihren typisch österreichischen Sound, der markant an Falco erinnert und aus einer Mischung aus Rock und Funk besteht, eine mittlerweile sehr große Fangemeinde um sich geschart. Dementsprechend sind fast alle Konzerte ihrer aktuellen Tournee ausverkauft. Unter den Begriff Newcomer fällt die Austro-Poband sicher nicht.




Das gilt auch für die belgische Band Triggerfinger. Das Trio landete mit „I Follow Rivers“ einen Hit, der von der Sängerin Lykke Li zu einem Dancefloor-Knaller veredelt wurde. Bei Triggerfinger klingt er eher nach Easy Listening, was untypisch für die Band ist. Sie kommt aus dem Bereich Alternative Rock.

Neben dem Rosenhof und der Lagerhalle sind auch das Stadtgalerie Café, das Haus der Jugend und die Kleine Freiheit Konzertorte. Während im Stadtgalerie Café mit der Campfire Lounge ruhige Konzerte mit Songwritern oder Lesungen mit Thorsten Nagelschmidt und Timo Blunck stattfinden, sind in den anderen beiden Sälen laute Bands wie Indie-Popper Die Höchste Eisenbahn oder Post-Punker Isolation Berlin im Haus der Jugend und die Math-Rocker Tera Melos oder Rapper Johnny Rakete in der Kleinen Freiheit am Start.


Isolation Berlin mit Gitarrist Max Bauer, Bassist David Specht, Sänger Tobias Bamborschke und Schlagzeuger Simeon Cöster (von links). Foto: dpa


Zwischen dem Status Newcomer und dem Durchbruch bewegt sich die Sängerin Mogli. Sie hat nicht nur durch ihre ätherische Musik auf sich aufmerksam gemacht, sondern auch mit dem Film „Expedition Happiness“. Darin reist sie mit ihrem Freund und Filmemacher Felix Starck sowie ihrem Hund von Alaska nach Mexiko mit einem umgebauten Schulbus. Der Film ist auf Netflix zu sehen. Mogli ist am Samstag, 14. April, in der Lagerhalle.

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Popsalon, diverse Orte, Osnabrück, Do., 12. 4., bis Sa., 14. 4., Eintritt: 57,90 für alle Tage, 42,90 für Donnerstag und Freitag, 46,90 für Freitag und Samstag, Tel. 0541/7607780. Mehr Infos unter http://www.pop-salon.de/.