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Nicht mehr wirtschaftlich Postbank schließt Filiale an Lotter Straße in Osnabrück

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Die Postbank schließt ihre Filiale in der Lotter Straße 75 in Osnabrück. Archivfoto: Cornelia AchenbachDie Postbank schließt ihre Filiale in der Lotter Straße 75 in Osnabrück. Archivfoto: Cornelia Achenbach

pm/yjs Osnabrück. Die Postbank schließt ihre Filiale in der Lotter Straße 75 in Osnabrück. Das ist das Ergebnis der „ständigen Überprüfung des Filialnetzes hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Optimierungsmöglichkeiten“, teilte das Bonner Unternehmen mit.

Die unternehmenseigene Post- und Postbankfiliale in der Weststadt öffnet letztmalig am 25. Juni 2018. Dabei bildeten sich in der kleinen Filiale oftmals lange Schlangen.

Zeitgleich plant die Postbank die Eröffnung einer Partnerfiliale der Deutschen Post am Kurt-Schumacher-Damm 1, wo Kunden weiterhin die Dienstleistungen der Post in Anspruch nehmen können. Umfassende Dienstleistungen der Postbank entfallen in der Weststadt. Für Beratungen zu Themen wie Baufinanzierung, Altersvorsorge und Privatkredite bleiben Kunden künftig noch zwei unternehmenseigene Finanzcenter in Osnabrück: an der Wittekindstraße 5-8 sowie am Hauptbahnhof (Theodor-Heuss-Platz 6-9).

Die Mitarbeiter der Filiale an der Lotter Straße „gehen zurück an die Deutsche Post“, sagte der Postbank-Sprecher auf Nachfrage. Ein Sprecher der Deutschen Post bestätigte auf Anfrage, dass niemand entlassen werde. Die Mitarbeiter würden weiterhin im Konzern beschäftigt, womöglich im Briefzentrum oder in einer anderen Filiale. Konkrete Planungen gebe es noch nicht.

Bargeld bei der Deutschen Bank

Die Postbank wolle ihre Kunden per Aushang, Handzettel und persönlichen Anschreiben über die neue Partnerfiliale der Deutschen Post informieren sowie über die nächstgelegenen Geldautomaten, an denen sie kostenlos Geld abheben können. Für Kunden im Bereich der Lotter Straße ist das auch bei der Filiale der Deutschen Bank an der Lotter Straße 30 möglich. Die Konzernmutter gehört ebenfalls wie die Postbank der sogenannten Cash Group zum kostenlosen Bargeldabheben an. Die Deutsche Bank hatte die Postbank in zwei Schritten bis 2015 vollständig übernommen, wollte sie danach aber wieder verkaufen – was mangels Interessenten scheiterte.

Die Postbank hat eigener Angabe zufolge rund 1000 eigene Filialen in Deutschland und ist in mehr als 4300 Partnerfilialen der Deutschen Post präsent. Partnerfilialen sind oftmals Kioske, Schreibwarenhändler und sonstige kleine Läden, die Dienstleitungen für die Post erbringen.


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