Eine neue Ära beginnt Miro Bauhaus übernimmt das Schmale Handtuch in Osnabrück

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Neuer Wirt im Schmalen Handtuch: Ab dem Dienstag nach Ostern hat Miro Bauhaus das Sagen in der Traditionskneipe in der Hasestraße. Foto: Thomas WübkerNeuer Wirt im Schmalen Handtuch: Ab dem Dienstag nach Ostern hat Miro Bauhaus das Sagen in der Traditionskneipe in der Hasestraße. Foto: Thomas Wübker

Osnabrück. Nach 31 Jahren gibt Maria Meinert die Schlüssel zu ihrer Kneipe ab. Am Ostersonntag steht sie noch einmal hinter der Osnabrücker Altstadt-Theke. Ab Dienstag, 3. April, ist dann Miro Bauhaus der Besitzer der Schlüssel zum Schmalen Handtuch.

„Ich werde hier nichts auf links drehen“, sagt der 33-jährige Miro Bauhaus. Das Schmale Handtuch soll so bleiben wie es ist. Es wird zwar bei den Spirituosen kleine Veränderungen geben und es soll zusätzlich Grevensteiner vom Fass ausgeschenkt werden, die Kneipe soll aber ihren Charakter behalten. „Es soll eine Kneipe bleiben, in der jeder ein- und ausgehen kann“, sagt Bauhaus.

Langfristig will er das Thema Bierkneipe mehr in den Fokus rücken. Im Sommer sollen dann sechs verschiedene Biersorten aus dem Zapfhahn sprudeln. Erstmal steht aber die Übernahme an. Dabei verspürt er eine leichte Nervosität. „Es ist eher nervöse Vorfreude“, präzisiert er.

Kein Ersatz für Maria

Der Abschied der langjährigen Wirtin Maria Meinert von ihren vielen Stammgästen soll auf eine behutsame Weise geschehen. Sie wird auch noch einige Abende hinter der Theke verbringen. „Ich kann Maria nicht Eins-zu-Eins ersetzen, versuche aber, das Publikum genauso abzuholen“, sagt Bauhaus. Am 31. März kommt DJ Bobby T. ins Schmale Handtuch und legt bei Marias Abschiedsparty auf. Einen Tag später spielt die „Hausband“ Stöbi, Pete & Schmitz dort. Der Auftritt ist Teil des Kneipenfestivals „Altstadt live“. Am Ostermontag bleibt die Gaststätte an der Hasestraße geschlossen. Am Dienstag nach Ostern geht der Betrieb wieder los. „Wenn das Wetter gut ist, machen wir auch den Biergarten auf“, sagt der neue Wirt.

Elf Jahre im Garbo

Miro Bauhaus ist in der Osnabrücker Gastro-Szene kein Unbekannter. Er hat insgesamt elf Jahre im Garbo gearbeitet und war sechs Jahre Gastro-Chef im Cinema Arthouse. Dazu gehört neben dem Garbo auch das Blue Note und das 8 1/2. In seinem Heimatort Maschen bei Hamburg hat Bauhaus schon früh in der Gastronomie und bei großen Events gejobbt. „Ich mache das meine halbes Leben lang“, sagt er. Vielleicht wird ja jetzt ein ganzes Leben draus.


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