Polizei: Alles friedlich verlaufen 600 gehen in Osnabrück für Ägypten auf die Straße

Von Rainer Lahmann-Lammert

<em>Die Freilassung</em> des abgesetzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi forderten Teilnehmer der Demonstration in Osnabrück.  Foto: dpaDie Freilassung des abgesetzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi forderten Teilnehmer der Demonstration in Osnabrück. Foto: dpa

Osnabrück. „Gegen das Morden in Ägypten“ wurde am Samstag in Osnabrück demonstriert. Die den Muslimbrüdern nahestehende Muslimisch-Demokratische Union hatte zu der Protestaktion aufgerufen.

Von der Polizei wurde die Zahl der Teilnehmer auf 600 geschätzt. Die gesamte Demonstration sei friedlich verlaufen, erklärte Polizeisprecher Phil Hafermann am Sonntag. Nach seiner Auskunft marschierten auffallend viele junge Frauen, Kinder und Jugendliche mit, als sich der Zug der Demonstranten vom Hauptbahnhof zum Ledenhof bewegte.

Die Demonstration richtete sich gegen den Militärputsch in Ägypten und gegen die Absetzung von Präsident Mursi. In zwei Redebeiträgen wandten sich Sprecher gegen das Militär, das die Muslimbrüder zu Staatsfeinden erklärt hat. Demonstranten würden willkürlich und gnadenlos erschossen. Hunderte Männer, Frauen und Kinder seien bereits getötet worden. Das Morden müsse endlich ein Ende haben.

Mit einem Gebet wurde die Kundgebung auf dem Ledenhof beendet.