Weltumradler Lenzen fährt vor Frühlingslauf für die Aidshilfe

Von Markus Strothmann

So startete am Sonntag der Benefiz-Lauf für die Aidshilfe für Afrika. Lauf-Veteran Uli Rath (rechts, in orangener Jacke) leitete den Countdown ein. Foto: Egmont SeilerSo startete am Sonntag der Benefiz-Lauf für die Aidshilfe für Afrika. Lauf-Veteran Uli Rath (rechts, in orangener Jacke) leitete den Countdown ein. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Zum vierten Mal startete am Sonntagvormittag am Hotel Remarque der Benefiz-Frühlingslauf des Vereins Afa - Aidshilfe für Afrika. Zielpunkt war das Coffee Perfect Bistro an der Römereschstraße, erreichbar über zwei verschiedene Strecken.

Wolfgang Lenzen von Afa begrüßte die knapp 40 Läuferinnen und Läufer. Zwei Strecken standen zur Auswahl, eine über 10 Kilometer und eine über 5. „Ich werde mit dem Rad den Zug anführen, der 10 Kilometer läuft, weil die Streckenführung in Eversburg etwas komplizierter ist“, kündigte Lenzen an. Dazu bediente sich der emeritierte Philosophie-Professor und passionierte Sportler des Fahrrads, mit dem er vor sechs Jahren eine Weltumradlung absolviert hat. Pünktlich um 11 Uhr rief Uli Rath von Ulis Läufershop zum Start: „Die schnellen Hirsche bitte ganz nach vorne, dann die anderen Läufer, die Walker nach hinten!“ Dann Countdown und los.

Preis für den schnellsten Läufer

Beim Benefizlauf der Afa handelt es sich sportlich betrachtet nicht um einen Wettbewerb, sondern um eine reine Spaßveranstaltung. Allerdings war trotzdem ein Preis ausgeschrieben, und zwar für den schnellsten Läufer über 10 Kilometer. Das war dieses Mal der Osnabrücker Philipp Lauenburg. Er legte die Strecke in 37  Minuten und 55 Sekunden zurück. „Aber es waren nicht nur 10, sondern etwa 10,6 Kilometer, also war ich wohl in Wirklichkeit etwas schneller.“ Tortur oder Spaziergang? „Es war schon anstrengend, aber ich wollte heute sowieso härter trainieren und habe dann gesehen, dass der Lauf stattfindet. Das ließ sich gut verbinden.“ Der Preis: ein Frühstücksgutschein für zwei Personen von Coffee Perfect.

Ferien drücken die Teilnehmerzahl

Den Grund dafür, dass die Teilnehmerzahl mit knapp 40 Personen überschaubar blieb, sah Wolfgang Lenzen in den Osterferien und dem Wetter, das noch nicht wirklich frühlingshaft zu nennen war. „Wir hatten in den Vorjahren auch schon bis zu 80 Teilnehmer. Unsere Hoffnung war es eigentlich, die 100er Marke zu knacken.“ Trotzdem natürlich ein wertvoller Beitrag zum guten Zweck, interessant für Leistungssportler, aber auch von Hobby-Läufern zu bewältigen. Zum Veranstalter: Der Verein AfA – Aidshilfe für Afrika wurde im November 2005 gegründet, um einen Beitrag zur Bekämpfung der Aidserkrankung in Afrika zu leisten. Getreu dem Motto „Global denken, lokal handeln!“ unterstützt der Verein eine Aidsstation in Soroti, einer Stadt in Nordost-Uganda. Die Station wird von der Organisation TASO geleitet, die in Uganda insgesamt 13 Niederlassungen betreibt, in denen Aidskranke medizinisch und psychologisch versorgt werden.