Vorsicht geboten Zeitumstellung: Jäger warnen vor Wildunfällen in Osnabrück

Die Jägerschaft Osnabrück rät aufgrund der Zeitumstellung zu Wachsamkeit hinsichtlich Wildwechsel. Foto: dpa/Frank RumpenhorstDie Jägerschaft Osnabrück rät aufgrund der Zeitumstellung zu Wachsamkeit hinsichtlich Wildwechsel. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Osnabrück. Die Jägerschaft Osnabrück warnt Autofahrer vor einem erhöhtem Unfallrisiko mit Wildtieren aufgrund der bevorstehenden Zeitumstellung. Da die Dämmerung ab dem 25. März 2018 wieder später einsetzt, sollten Autofahrer in den Morgenstunden besonders wachsam sein und auf Hinweisschilder zum Wildwechsel achten.

Aufgrund der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit wird es ab dem 25. März wieder später hell. Deshalb verzögert sich die Zeit der Morgendämmerung, in der sich die meisten Wildtierunfälle ereignen.

Vorsichtiges Fahrverhalten

„Angepasste Geschwindigkeit, erhöhte Wachsamkeit und Warnhinweise beachten sind die wichtigsten Verhaltensregeln, um Wildunfälle vorzubeugen“, teilt die Jägerschaft Osnabrück mit. Darüber hinaus weist sie darauf hin, dass Wildtiere nur sehr selten allein unterwegs sind. Wenn ein Tier die Straße überquert, sollten Autofahrer unbedingt mit Nachzüglern rechnen.

Straßen mit häufigem Wildwechsel

Zu besonderer Achtsamkeit rät die Jägerschaft Autofahrern unter anderem auf folgenden Straßen: B68/Autobahnzubringer, Bahnhofstraße, Birkenallee, Fürstenauer Weg, Hannoversche Straße, Iburger Straße, Lechtinger Straße, Lengericher Straße, Leyer Straße, Oldenburger Landstraße, Vehrter Landstraße, Zum Flugplatz und Zum Pyer Moor.

Ernstfall

Wird ein Autofahrer in einen Unfall mit einem Wildtier verwickelt, muss er die Unfallstelle sichern und die Polizei kontaktieren. Diese wird dann gegebenenfalls den zuständigen Jäger informieren, damit sich dieser um verletzte und auch vermeintlich unverletzte, geflüchtete Wildtiere, kümmert.