Im Osnabrücker Nettetal Shar-Pei beißt Reh zu Tode: Jäger suchen Hundehalter

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Ein Shar-Pei soll es gewesen sein, der im Nettetal ein Reh zu Tode gebissen hat. Das Beispielfoto zeigt einen Hund dieser Rasse. Foto: Jeanette SchönertEin Shar-Pei soll es gewesen sein, der im Nettetal ein Reh zu Tode gebissen hat. Das Beispielfoto zeigt einen Hund dieser Rasse. Foto: Jeanette Schönert

Osnabrück. Die Jägerschaft-Osnabrück sucht den Halter eines Hundes der Rasse Shar-Pei. Das nicht angeleinte Tier soll im Januar im Nettetal ein Reh tödlich verletzt haben.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von Jagdaufseher Reinhold Rethschulte am Sonntag, 7. Januar, gegen 14 Uhr vor dem Forellenhof im Nettetal. Das von zwei großen weißen Hunden gehetzte Reh geriet auf der Flucht in Panik und prallte in einen Zaun, wo die Hunde das Reh so schwer verletzten, dass die zu Hilfe gerufenen Jäger es töten mussten. Die Hundebesitzer machten sich aus dem Staub, ohne ihre Personalien zu hinterlassen. Es soll sich nach Angaben eines Zeugen um zwei Frauen im Alter von 30 bis 40 Jahren gehandelt haben.

Ermittlungen haben nach Angaben der Jägerschaft ergeben, dass es sich bei einem der Hunde um einen Shar-Pei gehandelt hat. Die Hundebesitzer werden gebeten, sich bei der Jägerschaft zu melden. Weitere sachdienliche Hinweise über den Vorfall und über die Besitzer des sehr seltenen Shar-Pei-Hundes erbittet die Jägerschaft unter info@jaegerschaft-os-stadt.de oder Telefon 0171 4929334.

Die Jägerschaft appelliert nochmals an alle Hundebesitzer, den ganzjährigen Leinenzwang in allen Osnabrückern Waldgebieten zu respektieren. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder.


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