„Hilfe für Petra und andere“ Schülerinnen der BBS Pottgraben organisieren Typisierung und Spende

Von Ullrich Schellhaas

„Hilfe für Petra und andere“: Ansgar Pohlmann dankt Julia Roskamp, Mareike Meyer, Judith Klamer, Evelyn Neugebauer, Yara Meikle, Ralf Korswind und Naima Grewe (von links) für die Unterstützung der Stiftung „Hilfe für Petra und andere“. Foto Ullrich Schellhaas„Hilfe für Petra und andere“: Ansgar Pohlmann dankt Julia Roskamp, Mareike Meyer, Judith Klamer, Evelyn Neugebauer, Yara Meikle, Ralf Korswind und Naima Grewe (von links) für die Unterstützung der Stiftung „Hilfe für Petra und andere“. Foto Ullrich Schellhaas

Osnabrück/Georgsmarienhütte. Drei Tage lang haben sie Ende Januar Stammzellen von Hunderten Schülern typisiert und dabei gesunde Snacks angeboten. Nun überreichten fünf Schülerinnen der Berufsbildenden Schulen (BBS) Pottgraben den Erlös an den GMHütter Bürgermeister Ansgar Pohlmann als Vorsitzenden der Stiftung „Hilfe für Petra und andere“.

„Wir fanden die Arbeit der Stiftung gut und haben daran großes Interesse gezeigt“, berichtet Naima Grewe, die die dreitägige Typisierungs-Aktion vom 29. bis 31. Januar mit Yara Meikle und zwei weiteren Schülerinnen ihrer Klasse gemeinsam mit der Stiftung organisiert hat. Sie haben das Thema nämlich im Projekt-Unterricht der Schule durchgenommen und so gleich einen Anknüpfungspunkt, mit der Organisation eine praktische Projekt-Arbeit durchzuführen.

Ähnlich erging es auch Julia Roskamp, Evelyn Neugebauer und Maraike Meyer sowie zwei weiteren Schülerinnen der Klasse FOG17E1, die Projekt-Unterricht bei Lehrerin Judith Klamer haben. Als Gruppe „gesundes Catering“ wollten sie die Aktion unterstützen. „Uns war eben wichtig, dass wir ein attraktives, aber auch gesundes Angebot machen“, sagt Julis Roskamp, „und der Erfolg hat uns gezeigt, dass wir damit ja genau richtig lagen.“

Erdbeer-Bananen-Smoothies

Während der Typisierung haben sie unter anderem Erdbeer-Bananen-Smoothies, Vollkorn-Sandwiches mit Putenbrust und Gouda, Dinkel-Vollkorn-Waffeln und Rübli-Kuchen angeboten. Letzterer enthält Karotten, wie das schweizerische Wort Rübli für eben dieses Gemüse nahelegt. Als Schülerin für Medizinische Fachangestellte bei einem Gastro-Enterologen, also einem Facharzt für Magen und Darm, weiß insbesondere Evelyn Neugebauer, was falsche Ernährung so alles anrichten kann.

Während der drei Tage Ende Januar haben 460 Schüler ihre Stammzellen für die „Stiftung Hilfe für Petra und andere“ typisieren lassen, die Gruppe „gesundes Catering“ hat in dieser Zeit 450 Euro eingenommen. Auch Schulleiter Ralf Korswird ist von dieser Zahl angetan: „Wenn man berücksichtigt, dass viele unserer Schüler nur wenige oder einen Berufsschultag haben, können wir auf diese Zahlen besonders stolz sein“, sagt er.

Vom Engagement der jungen Berufsschülerinnen angetan

Auch GMHüttes Bürgermeister Ansgar Pohlmann, durch dieses Amt auch Vorsitzender der Petra-Stiftung, war bei der Spendenübergabe vom Engagement der jungen Berufsschülerinnen angetan. Er nutzt die Gelegenheit, um über die ehrenamtliche Arbeit der zahlreichen Helfer, Kosten und Nutzen der Typisierungen, die 1111 Stammzell-Spenden, die Dank der Stiftung möglich wurden und über die oft unbürokratische Hilfe der Stiftung zu berichten.