Neues Projekt startet Osnabrücker Kulturlotsen helfen Menschen mit Handicaps

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Gehört zu den sieben ehernamtlichen Kulturlotsen der Stadt: Mohammad Brim. Foto: Hermann PentermannGehört zu den sieben ehernamtlichen Kulturlotsen der Stadt: Mohammad Brim. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Das Osnabrücker Kulturlotsenprojekt will Menschen mit sprachlichen oder körperlichen Handicaps die Teilnahme am Kulturangebot der Stadt ermöglichen.

Wo besorgt man sich Eintrittskarten für ein Konzert? Wie kommt man zum Veranstaltungsort? Und wie macht man sich mit den Räumlichkeiten von Museum oder Theater vertraut? Fragen wie diese können für Menschen mit sprachlichen oder körperlichen Handicaps zur Herausforderung werden. Abhilfe schaffen soll das Osnabrücker Kulturlotsenprojekt, das nun vom Verein KAOS e.V. (Kultur für Alle Osnabrück) gestartet wurde. Mit der „Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte“ (KUKUK) ermöglicht der Verein bereits seit Jahren Menschen mit geringem Einkommen die Teinahme am Osnabrücker Kulturleben. Damit auch Menschen mit Migrationshintergrund oder gesundheitlichen Handcaps vom Angebot der Stadt profitieren können, kam Max Ciolek vom KUKUK-Vorstand  die Idee zum Kulturlotsenprojekt. Dabei fungieren kulturaffine Osnabrücker „Lotsen“ als ehrenamtliche Begleiter und Ansprechpartner, die  praktische Hinweise geben, bei der Besorgung von Eintrittskarten behilflich sind und zudem über englische, französische oder arabische Sprachkenntnisse verfügen. Lotsen und Interessierte werden entweder über die Projektkoordination Ina Hansel zusammengebracht oder finden sich virtuell auf der KUKUK-Website über: kukuk.de/kulturmarktplatz. Derzeit stehen sieben ehrenamtliche Osnabrücker Kulturlotsen zur Verfügung. Einer von ihnen ist der 28-jährige Mohammad Brim, der aus dem syrischen Damaskus geflüchtet ist. Am vergangenen Samstag traf er sich mit einer Gruppe Kulturinteressierter am Osnabücker Theater. Interessierte können sich im Büro KAOS e.V. in der Großen Gildewart 35 informieren (Tel. 0541/76079112 oder kulturlotsen@kuku.de).

Eine Auftakt-und Info-Versammlung für alle Kulturlotsen und am Projekt Interessierte findet am Dienstag, den 20. März ab 17.30 Uhr im Stadtgaleriecafé statt.

Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung des ehrenWERT.-Programms der Klosterkammer Hannover sowie der Stiftung der Sparkasse Osnabrück, der Evangelischen Stiftungen sowie der Stadt Osnabrück.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN