Was Norbert so meint Volker Strübing erklärt den Osnabrückern die Welt

Von Uta Biestmann-Kotte

Volker Strübing erklärt die Welt im Spitzboden der Lagerhalle. Foto: Jörn MartensVolker Strübing erklärt die Welt im Spitzboden der Lagerhalle. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Mit einer bunten Mischung aus herrlich abstrusen Texten, Trickfilmen und drolligen Liedern begeisterte Autor und Slammer Volker Strübing am Freitag sein Publikum im Spitzboden der Lagerhalle. 

Wenn Kneipenwirt Norbert die Welt erklärt, macht eine Reise nach Bitterfeld glücklich, weil sich dort die Vorfreude aufs Nachhausekommen steigert. Wenn Volker Strübing die Welt erklärt, slammt er sich durch einen „richtig gemütlichen“ Gammeltag, rezitiert Verse im Stil Eugen Gomringers oder trotzt dem kalten Wetter mit „Frühling, Frühling - oi oi oi“. 

Ausgerüstet mit Beamer und Laptop, präsentierte der Berliner Autor und Trickfilmmacher am Freitag im Spitzboden der Lagerhalle sein schräges Programm „Norbert erklärt die Welt“. Darin bot er nicht nur Alltagswahnsinn um Kontaktanzeigen mit vertauschten Chiffrenummern, sondern klampfte drollige Lieder auf zu kleiner Gitarre oder präsentierte Landschafts-Aufnahmen aus dem kürzlich bereisten Neuseeland. Seine Vaterfreuden drückte Strübing in Lieder über seine 15 Monate alte Tochter aus, die in seinen Texten „Pamela-Hannelore“ heißt. Natürlich durften auch Kostproben aus Strübings Trickfilmreihe um Kneipenwirt Norbert und dessen Dauergäste „Kloß und Spinne“ nicht fehlen. Mit dem lautmalerischen Märchen „Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals“ beendete Volker Strübing den kurzweiligen Ausflug in seine Welt.