10.000 Euro für den Sieger Bewerbungsphase für „Kunstpreis Osnabrück“ hat begonnen

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Blick zurück: Im Frühjahr 2017 zeigte eine Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum die Werke der Finalisten der ersten Auflage des Kunstpreises. 

            

              
                Foto: David EbenerBlick zurück: Im Frühjahr 2017 zeigte eine Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum die Werke der Finalisten der ersten Auflage des Kunstpreises. Foto: David Ebener

Osnabrück. Er soll die künstlerischen Potentiale der Region fördern: der „Kunstpreis Osnabrück“. Den Finalisten des Wettbewerbs winken eine Ausstellung und ein mit 10000 Euro dotierter Hauptpreis.

Ein ambitioniertes Projekt, das im vergangenen Jahr startete, geht jetzt in die zweite Runde: der „Kunstpreis Osnabrück“. Der Museums- und Kunstverein Osnabrück (MuK) lobt den mit 10000 Euro dotierten Preis aus, um zur „Weiterentwicklung der hiesigen Kunst- und Künstlerszene und zur Stärkung der kulturellen Identität dieser Region beizutragen“. Aus allen Bewerbungen werden von einer qualifizierten Jury Finalisten ausgewählt, die ihre Arbeiten ab dem 21. Oktober im Kulturgeschichtlichen Museum ausstellen dürfen. Anhand der dort gezeigten Exponate wählen die Juroren schließlich den Gewinner des Hauptpreises aus, der am 2. Dezember verliehen wird. Zudem wird ein mit 2000 Euro dotierter Förderpreis an einen Nachwuchskünstler vergeben.

Die Finalisten profitieren gleich mehrmals: Ihre Werke werden in der Öffentlichkeit gezeigt, ein ausführlicher Katalog zur Ausstellung wird herausgegeben und schließlich winkt den Gewinnern das Preisgeld. Das führte dazu, dass sich im Jahr 2017 insgesamt 122 Künstler aus Stadt und Region beim MuK für den Kunstpreis bewarben.

„In den 80er Jahren hat es im Akzisehaus einmal die Reihe „Osnabrücker Kunst und Künstler“ gegeben“, erklärt Dr. Ulrike Hamm, Vorsitzende des MuK. Später übernahm die „Arte Regionale“ in der Kunsthalle Dominikanerkirche die Funktion, einen Fokus auf die hiesige Künstlerszene zu legen. Der neue Preis soll jetzt die Lücke füllen, die durch die Absetzung dieser Projekte entstanden ist. Die Idee dazu hatte Hans-Wolf Sievert, Gründer der „Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur“. Er motivierte den MuK, das Projekt in Angriff zu nehmen und stiftete auch gleich das Preisgeld und übernahm weitere Kosten. „Wir sind sehr froh, mit dem Preis dazu beitragen zu können, die künstlerischen Potentiale der Region zu fördern“, sagt Hamm. In Zukunft wird der Wettbewerb alle zwei Jahre organisiert, alternierend zum Felix Schoeller Photo Award.

Bewerben können sich Künstler, die in der Stadt oder im Landkreis wohnen oder arbeiten. Zusätzlich zu Malerei, Zeichnung, Mischtechnik, Fotografie und Videokunst, die im vergangenen Jahr vertreten waren, sind in diesem Jahr alle Gattungen, also auch Bildhauerei, zugelassen.


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