Adventsmarkt wirkt nach Osnabrücker Josephs-Gemeinde hilft Petra-Stiftung

Von Stefan Buchholz

Die Festauschussmitglieder der St. Josephsgemeinde (von links) Andreas Horst, Karsten Mönkediek und Rüdiger Hune überreichten einen Spendenscheck an Rolf Siekmann, Ansgar Pohlmann und Hartmut Klipsch von der Stiftung „Hilfe für Petra und andere“. Foto: Stefan BuchholzDie Festauschussmitglieder der St. Josephsgemeinde (von links) Andreas Horst, Karsten Mönkediek und Rüdiger Hune überreichten einen Spendenscheck an Rolf Siekmann, Ansgar Pohlmann und Hartmut Klipsch von der Stiftung „Hilfe für Petra und andere“. Foto: Stefan Buchholz

Osnabrück. Der Adventsmarkt der Osnabrücker Kirchengemeinde St. Joseph wirkt für die GMHütter Stiftung „Hilfe für Petra und andere“ lange nach: Sie erhielt einen Teil der Erlöse für ihre Typisierungsarbeit.

„Wir spenden immer die Hälfte unserer Nettoeinnahmen vom Adventsmarkt einem sozialen Zweck“, erklärte Andreas Horst als stellvertretender Vorsitzender des Festausschusses der Josephsgemeinde. 1278,50 Euro konnten so mit einem symbolischen Scheck an die Stiftungsvertreter übergeben werden. Der Vorschlag, der Stiftung „Hilfe für Petra und andere“ zu spenden, ist von Rolf Siekmann ausgegangen. Er ist nicht nur Gebäudemanager der Gemeinde, sondern auch Beiratsmitglied der Stiftung.

Beeindruckende Zahlen

Zum Pressetermin informierte der erste Vorsitzende der Stiftung, Ansgar Pohlmann, über den aktuellen Stand der Organisation. Bis Sommer vergangenen Jahres hätten sich knapp 60.000 Menschen in 250 Typisierungsaktionen registrieren lassen. 1112 von ihnen seien zu Stammzellenspendern geworden. Noch immer gebe es hinsichtlich der Art und Weise, wie die Stammzellen gespendet werden, falsche Annahmen. Es treffe nicht zu, dass Spender bei der Übertragung am Rückenmark operiert würden, so Pohlmann.

Auch der Gang zum Arzt mit einem Blutentnahme-Set sei inzwischen abgelöst von zwei Wangenabstrichen: Sie können mittels Wattestäbchen selbst zu Hause durchgeführt werden. Spenden verwendet die Stiftung zum einen weiterhin für die Finanzierung von Typisierungen. „Und wir unterstützen die betroffenen Familien zum Beispiel bei Fahrtkosten“, sagte Hartmut Klipsch, der stellvertretende Stiftungsvorsitzende.