Lachen und weinen Komiker Bernd Stelter am Freitag in der Osnabrück-Halle

Von Thomas Wübker

Die Gitarre gehört dazu: Am Freitag singt Bernd Stelter mit dem Kabuff-Orchester in Osnabrück. Foto: Manfred EsserDie Gitarre gehört dazu: Am Freitag singt Bernd Stelter mit dem Kabuff-Orchester in Osnabrück. Foto: Manfred Esser

Osnabrück. Bernd Stelter ist Karnevalist, Komiker, Kabarettist, Comedian und Sänger. Kurzum: Spaß ist sein Geschäft. Am Freitag, 23. März, kommt er mit dem Kabuff-Orchester in die Osnabrück-Halle und spielt dort sein Programm „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“.

Der am 19. April 1961 in Unna geborene Bernd Stelter will sich nicht festlegen lassen. Er will nicht nur Komiker sein, nur Kabarettist auch nicht. Zwei Stunden lang auf der Bühne rumrennen und erzählen – das reicht ihm nicht. Klar will er witzig sein. Und das ist er ja auch. Aber Stelter will mehr.

Sein Mentor Rudi Carrell, in dessen Sendung „7 Tage, 7 Köpfe“ Stelter einst zu bundesweiter Bekanntheit gelang, sagte ihm mal: „Wenn du den Leuten einen schönen Abend machen willst, bring sie zum Lachen, und wenn du ihnen einen tollen Abend machen willst, bring sie zum Lachen und zum Weinen.“ Diesen Rat befolgt der Westfale, der regelmäßig beim Kölner Karneval auftritt, seit je her in seinen Solo-Programmen. Es gab niemals nur den Comedian, der einen Gag nach dem anderen erzählte. Stelter griff auch immer zum Mikrofon, um zu singen, nicht nur um Witze zu erzählen.

Lieder nah am Publikum

Am Freitag singt Stelter nun. Es sind Songs aus seinem Kabarett-Programm „Wer heiratet, teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte“ wie zum Beispiel „Der langsamste Jogger vom Rhein“ oder „Neugierig auf Dich“. Und es sind Lieder wie „Liebe geht bekanntlich durch den Magen“ aus der Feder von Pe Werner oder das Stück „Schnall mich fest, mein lieber Mann“, das dazu geführt haben soll, dass manche Zuschauer vor Lachen vom Stuhl gefallen sind. Auch Heinz-Rudolf Kunze hat ein Stück für Stelter geschrieben. Es heißt das „Das Gute“ und beinhaltet die Zeile: „Das ist das Gute, das es gelegentlich gibt. Das gilt es zu pflegen, das ist es, weswegen mancher den Selbstmord verschiebt“. Solche Schmunzler sind typisch für Stelter, der nah an seinem Publikum ist und Wert darauf legt, authentisch rüber zu kommen.

Bernd Stelter, Osnabrückhalle, Osnabrück, Fr., 23. 3., 20 Uhr, Eintritt: 33 Euro, Tickets erhältlich in den Geschäftsstellen der Tageszeitung, www.deinticket.de oder unter Kartentelefon: 0541/349024.