Ein Bild von Jean-Charles Fays
15.03.2018, 11:14 Uhr KOMMENTAR ZUR 380-KV-LEITUNG

Melle sollte Einfluss nehmen und Erdkabel fordern

Kommentar von Jean-Charles Fays

So wie hier im münsterländischen Raesfeld könnten auch die Erdkabel von Osnabrück-Voxtrup bis Osnabrück-Lüstringen aussehen. Auch Melle sollte sich für Erdkabel einsetzen, da in Wellingholzhausen der Mindestabstand von der 380-kV-Leitung zu den Häusern unterschritten wird. Ein Kommentar. Foto: dpaSo wie hier im münsterländischen Raesfeld könnten auch die Erdkabel von Osnabrück-Voxtrup bis Osnabrück-Lüstringen aussehen. Auch Melle sollte sich für Erdkabel einsetzen, da in Wellingholzhausen der Mindestabstand von der 380-kV-Leitung zu den Häusern unterschritten wird. Ein Kommentar. Foto: dpa

Osnabrück. Es steht noch nicht fest, dass die von Amprion jetzt beantragte Trasse auch wirklich so gebaut wird. Im Raumordnungsverfahren haben Behörden und Öffentlichkeit noch die Gelegenheit, Einfluss zu nehmen. Diese Chance sollten die Kreisverwaltung, die Stadt Melle und insbesondere die Bürger in Melle-Wellingholzhausen nutzen. Ein Kommentar.

Die Osnabrücker dürfen sich freuen, dass weit mehr als 30 Millionen Euro in die Hand genommen werden, um die 380-kV-Leitung unterirdisch verlaufen zu lassen. Zwischen Voxtrup und Lüstringen ist es ganz eindeutig, dass der Mindestabstand von einer Höchstspannungs-Freileitung bis zu den Wohnhäusern nicht eingehalten werden kann, doch auch im südlichen Bereich von Melle-Wellingholzhausen kann der Mindestabstand von 400 Metern zu Häusern nicht eingehalten werden.

Verwaltungsbeamte und Bürger sollten sich daher gemeinsam dafür engagieren, dass Amprion aufgrund der Konflikte mit der Trasse auch hier auf Erdkabel setzt.


Der Artikel zum Kommentar