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13.03.2018, 18:04 Uhr KOMMENTAR

Avanti Dilettanti: Studentenwerk Osnabrück stolpert in Wohnheimbau

Kommentar von Dietmar Kröger

So soll das Albert-Einstein-Studentenwohnheim einmal aussehen. Foto: Architekturbüro Plan.ConceptSo soll das Albert-Einstein-Studentenwohnheim einmal aussehen. Foto: Architekturbüro Plan.Concept

Osnabrück. Was war denn das? Erst „ja“, dann „nein“ und jetzt wieder „ja“? Das Studentenwerk hat sich beim Bau des Albert-Einstein-Wohnheims nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Zumal die jetzt aufgetretene Unterdeckung nicht nur zu verknusen ist, sondern schon frühzeitig festgestanden haben muss. Es fehlten wohl die Nerven und das Auge für eine längerfristige Betrachtung. Viel Getöse um nichts also? Offensichtlich.

Der Dank für dieses Studentenwohnheim gebührt eher der OBG als dem Studentenwerk, denn nach der Vorgeschichte gewinnt der Betrachter den Eidruck, dass die OBG dem Studentenwerk erklären musste, wie das geht mit dem Wohnheimbau. Denn was hat sich geändert zwischen dem ersten „Ja“ des Studentenwerks und dem zweiten? Nichts! Da liegt der Verdacht des Dilettantismus nahe. Dem Ruf des sonst zu Recht gelobten Studentenwerks hat diese Aktion jedenfalls definitiv geschadet.


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