Am Osnabrücker Rathaus Denkmalgeschützte Fassade an der Bierstraße wird saniert

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Die Fassade des denkmalgeschützten Rathausanbaus wird zurzeit saniert. Im vergangenen Jahr hatte sich ein Stück vom Sims gelöst. In der Zwischenzeit wurde das Mauerwerk mit Netzen gesichert. Foto: Stadt Osnabrück/Gerhard MeyeringDie Fassade des denkmalgeschützten Rathausanbaus wird zurzeit saniert. Im vergangenen Jahr hatte sich ein Stück vom Sims gelöst. In der Zwischenzeit wurde das Mauerwerk mit Netzen gesichert. Foto: Stadt Osnabrück/Gerhard Meyering

Osnabrück. Seit vergangenem Sommer werden Teile des denkmalgeschützten Rathaus-Anbaus mit Netzen gesichert, um Passanten vor herabfallenden Teilen zu schützen. Jetzt beginnen die Arbeiten an der Natursteinfassade. Sie sollen nach einer Mitteilung der Stadt Osnabrück drei bis vier Monate dauern und werden 250.000 Euro kosten.

Die Sanierungsarbeiten betreffen sowohl den Gebäudeteil an der Bierstraße als auch den Bereich am Markt. „Mitte Mai vergangenen Jahres hatte sich ein Teil des oberen Gurtgesimses, das zwischen zwei Geschossen liegt, gelöst und stürzte zu Boden. Eine Untersuchung zeigte: An der Natursteinfassade besteht gravierender Handlungsbedarf“, erläutert Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück.

Auch Fenster werden überarbeitet

Während das Mauerwerk saniert wird, werden gleichzeitig auch die Fenster überarbeitet. Die Handwerker tauschen gelockerte Sandsteinquader aus und restaurieren beziehungsweise konservieren die Natursteine. Außerdem wird das gesamte Fugensystem erneuert, ebenso wie die Dachanschlüsse an der Südseite. Der Verbindungsgang – „Brücke“ genannt – zwischen Rathaus und Verwaltungsgebäude wird ebenfalls nach Bedarf saniert. Außerdem kümmern sich Tischler und Maler um die Holztür und um die Holzfenster. 

Im vergangenen Jahr wäre es zu knapp geworden, direkt mit den Arbeiten zu beginnen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Zunächst musste umfangreich vorbereitet und geplant werden. Unter anderem waren einige denkmalrechtliche Genehmigungen nötig und die Arbeiten wurden europaweit ausgeschrieben. Die Planer mussten berücksichtigen, dass die Handwerker mindestens ein Vierteljahr beschäftigt sein werden.

Bei Bedarf kommt es zu Sperrungen

Die Gefahr, dass sie im vergangenen Jahr zum Winter und zum Weihnachtsmarkt nicht fertig geworden wären, war zu groß. Deshalb wurde das Gebäude mit Netzen gesichert, damit alle Veranstaltungen auf dem Markt sicher und ohne Einschränkungen stattfinden konnten. Während der Bauarbeiten werden jetzt die betroffenen Bereiche nach Bedarf abgesperrt.


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