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12.03.2018, 20:29 Uhr KOMMENTAR ZUM KREISTAG

Gratis-Fahrten für Oberstufenschüler im Kreis sollten folgen

Kommentar von Jean-Charles Fays

Die CDU wird sich auch weiterhin an ihren Worten aus dem Wahlkampf messen lassen und bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2021 die kostenlose Schülerbeförderung einführen müssen, wenn sie ihre Wähler nicht enttäuschen will. Ein Kommentar. Archivfoto: Michael GründelDie CDU wird sich auch weiterhin an ihren Worten aus dem Wahlkampf messen lassen und bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2021 die kostenlose Schülerbeförderung einführen müssen, wenn sie ihre Wähler nicht enttäuschen will. Ein Kommentar. Archivfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Die CDU hat im Wahlkampf versprochen, sich für die kostenlose Schülerbeförderung ab Klasse 11 im Landkreis Osnabrück einzusetzen. Bei dafür prognostizierten Kosten von weniger als einer Million Euro hat sie sich jedoch verrechnet, denn der Mehraufwand beträgt 3,2 Millionen Euro. Ein Kommentar.

Die Kosten für die Busfahrten zu reduzieren und die Familien zu entlasten sollte daher lediglich als erster Zwischenschritt verstanden werden. Dieser ist zu loben, denn für viele Schüler ist das Monatsticket dadurch im kommenden Schuljahr nur noch halb so teuer.

Die CDU sollte aber im Blick behalten, dass sie sich auch weiterhin an ihren Worten aus dem Wahlkampf messen lassen muss. Sicherlich hatten nicht wenige Schüler und Eltern, die die Bustickets in der Regel bezahlen, den Vorstoß des Fraktionschefs Martin Bäumer zum Anlass genommen, um die CDU bei der Kommunalwahl 2016 zu wählen. Wenn die Christdemokraten diese Wähler nicht enttäuschen wollen, müssen weitere Schritte bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2021 folgen.


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