Bürgerverein Schinkel-Ost Osnabrücker Ratsmitglieder informieren über neue Feuerwache

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Osnabrück. Die neue Feuerwache im Osten der Stadt kommt. Das ist nach der Beschlussfassung des Osnabrücker Rates sicher. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Schinkel-Ost berichteten nun Osnabrücker Ratsherren über ihre Position zum Thema.

Rund 60 Mitglieder sind in den Gemeindesaal der Rosenkranz-Kirche gekommen, um ihren Pflichten als Vereinsmitglieder – in diesem Jahr steht davon aber sowieso nur die Entlastung des Vorstands auf der Tagesordnung – nachzukommen. Sie interessiert aber auch der Tagesordnungspunkt 7, der die Frage behandelt, ob Osnabrück eine zweite Feuerwache im Osten der Stadt braucht. Zur Beantwortung dieser Frage hat Vorstand Walter Leineweber Mitglieder der Feuerwehr und Osnabrücker Ratsherren eingeladen.

Von der CDU ist der Einladung Marius Keite gefolgt, von der SPD sind Anita Kamp und Frank Henning gekommen, die Unabhängigen Wähler vertritt Wulf-Siegmar Mierke, Ralph Lübbe ist Ratsherr des Bundes Osnabrücker Bürger und Diana Häs argumentiert für Bündnis 90/Die Grünen. Sie hat den schwersten Stand, denn ihre Partei hat als einzige gegen den Bau der neuen Wache gestimmt. Dafür sprechen aus ihrer Sicht, die per Brief auch Thomas Klein ausführlich darlegt, die Tatsache, dass die Feuerwehr trotz nur einer Wache immer gute Arbeit leistet und die angespannte Haushaltssituation der Stadt.

Über die gute Arbeit der Feuerwehr sind sich auch die restlichen Politiker einig. Sie betonen allerdings die Notwendigkeit der zweiten Wache, um die gesetzlichen Vorgaben zum Brandschutz zu erfüllen und die desolate Raumsituation in der ersten Wache an der Nobbenburger Straße zu entzerren. Den Stil von Kommunalberater Richter, der die Diskussion in der Stadt entfacht hatte, kritisieren zudem Marius Kreite und Anita Kamp. „Wir haben immerhin sechs Jahre über das Thema beraten und er äußert sich im allerletzten Augenblick, warum nicht vorher?“, stellt Anita Kamp in den Raum.

Feuerwehrmann Markus Gehle, stellvertretender Amtsleiter und mit den Planungen der neuen Wache betraut, berichtet vom Stand der Maßnahme, zeigt Baupläne sowie das Modell und erläutert, welche Werkstätten später einmal umziehen sollen. Über den Zugewinn an Sicherheit auch in ihrem Stadtteil sind die Mitglieder des Bürgervereins aber angetan.

Sie folgen auch den Ausführungen von Vorstand Walter Leineweber, der von Aktionen des vergangenen Jahres berichtet, bauliche Änderung und Planungen im Stadtteil schildert und das derzeit für 2018 geplante Programm des Bürgervereins Schinkel-Ost vorstellt. Für die Entlastung des Vorstands stimmen die Mitglieder auf Antrag des Kassenprüfers einstimmig. Der Vorstand kündigt an, dass man im kommenden Jahr mal eine mögliche Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von derzeit drei Euro pro Jahr diskutieren wolle.

Zudem zeichnet Walter Leineweber Fritz Boßmeyer für 50-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrenurkunde des Vereins aus.


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