Sockenrock im Schleudergang Spaßig: Widukids-Chor mit Duo Ratzfatz in der Lagerhalle

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Mit viel Spaß
              
               auf der Bühne der Lagerhalle: (von links): Herr Ratz, die „Widukids“ Kassandra und Katharina und Herr Fatz.  Foto: Elvira PartonMit viel Spaß auf der Bühne der Lagerhalle: (von links): Herr Ratz, die „Widukids“ Kassandra und Katharina und Herr Fatz.  Foto: Elvira Parton

OSNABRÜCK. Premiere in der Lagerhalle: Zum ersten Mal fand in der Lagerhalle ein OLB-Kinderkonzert statt. Eingeladen waren das „Liederfinder“-Duo Ratzfatz aus Tirol und der Widukids-Chor der Musik- und Kunstschule.

„Es wird ein ganz besonderes Konzert mit zwei ausgebildeten Musikern und Pädagogen und einem breiten musikalischen Spektrum“, freute sich bereits im Vorfeld Zuzana Pesselová, die Vorsitzende des Vereins Musik für Kinder Oldenburg, die die Idee des dortigen Kindermusikfestivals „in die ganze Region“ zu tragen trachtet. Das dies nicht zu viel versprochen war, bewiesen die „Groove-Poeten“ Hermann Schwaizer-Riffeser und Frajo Köhle alias Herr Ratz und Herr Fatz von Beginn an.

Zusammen gereimt

Ausgesprochen melodisch wurden alle anwesenden Kinder, Eltern und Großeltern begrüßt, die nicht nur rhythmisch mitklatschten, sondern auch ihre Haare schüttelten, sofern dies möglich war. Zum Urlaubsstimmung verbreitenden Motiv von „La Paloma“ wurde mit Mundharmonika „Oma mit Opa in die Oper“ geschickt, auf die von den „Widukids“ Katharina und Kassandra vorgegebenen Tiere Delfin und Elefant mussten sich die beiden Musiker buchstäblich einen Reim machen und Emilia und Lara quetschten als Schwein und Zebra aus Gummitieren Geräusche heraus.

 

Auch in ein musikalisches Pfannkuchenbacken wurden die Kinder des von Simone Moneke geleiteten Chores der Grundschule Widukindland eingebunden, der innerhalb von zwei Monaten „mit viel Freude“ eine Handvoll Stücke eingeübt hat. Nachdem der „Crepe-Rap“ mit Hilfe des im Rhythmus „mitbeatenden“ Hilfskochs Mike gegessen war, sangen und spielten alle 18 „Widukids“ das karibisch klingende Kokosnusslied mit. Ausgestattet mit passenden Instrumenten wie „Kokosaune“ oder „Kokolele“ zeigten sie mit einer kleinen „Kokophonie“, was man mit dieser Frucht alles machen kann.   

Reggae und „Sock´n Roll“

Kreative Instrumente lernten die Kinder neben neuen Worten aus Österreich wie Palatschinken oder Kukuruz auch in Form eines „Zehenklaviers“, eines „Nasophons“ und eines „Mundschlagzeugs“ kennen. Mit einem fröhlichen Lied für den notorisch „grantigen“ Nachbarn wurde das Naturgesetz „Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus“ auf die Chorprobe gestellt – zunächst vom jungen Stimmenwald auf der Bühne, dann auch vom „Altbaumbestand“ im Publikum. Gefühlvoll ging ein „kleiner Stern“ auf, bevor „Onkel Mastablasta“ besucht wurde. Aus dem entspannten Reggae wurde ein schneller Tanz, bei dem auch im Publikum kaum jemand stillhalten konnte. Auch das im „Sock´n Roll“-Schleudergang gespielte Lied von der Socken fressenden Waschmaschine hat nicht nur die Kinder aus den Socken gehauen. Spätestens bei der schwungvollen Zugabe „Ratz Fatz – Schwarze Katz“ war schließlich nicht nur die fein gezupfte Mandoline des Herrn Ratz glücklich gestimmt, sondern auch alle, die bei diesem rundum gelungenen Kinderkonzert dabei waren.


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